DAX ohne Power - Umkehrsignal schon wieder verpufft?

Thomas Bergmann
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DAX in Schwierigkeiten - 13.000 in Gefahr

Trotz positiver Vorgaben aus den USA und aus Fernost kommt der DAX am Freitag nicht in die Gänge. Zur Mittagszeit pendelt der deutsche Leitindex um den Vortagsschlusskurs herum. Aufgrund der Kursentwicklung an beiden vorangegangenen Tagen stehen die Chancen gut, dass es weiter nach oben geht.

Hammer plus Aufwärtsgap

Am Mittwoch hatte der DAX mit einer starken Intraday-Erholung einen sogenannten "Hammer" ausgebildet. Dieses Umkehrsignal wurde tags darauf mit einem Aufwärtsgap und höheren Kursen bestätigt. Normalerweise hätte es auch am heutigen Freitag nach oben gehen sollen, doch Pustekuchen. Der DAX gönnt sich vor dem Wochenende eine Auszeit.

Technisch betrachtet wäre ein Schlusskurs oberhalb des gestrigen Hochs von 13.071 Punkten optimal für eine Fortsetzung der Erholung. Als erstes Ziel wartet das 50%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Korrekturbewegung bei 13.192 Zählern. Sollte diese Marke überwunden werden, dürfte einem erneuten Anstieg auf 13.500 Punkte nichts im Weg stehen.

Der nötige Impuls könnte aus den USA kommen, wenn die geplante Steuerreform doch noch in diesem Jahr durchgewinkt wird. Gestern hatte das Repräsentantenhaus zugestimmt, jetzt fehlt noch die Absegnung durch den Senat.

Neue Long-Spekulation

DER AKTIONÄR ist heute Vormittag eine neue Long-Spekulation eingegangen. Die Abonnenten wurden per E-Mail über das entsprechende Produkt informiert. Alles weitere zur charttechnischen Verfassung des DAX erfahren Sie in der aktuellen Sendung DAX-Check bei DER AKTIONÄR TV.