DAX - der Lückenschließer

Thomas Bergmann
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Korrektur läuft - so tief kann der DAX fallen

Nach dem starken Rücksetzer am Donnerstag dominieren im DAX auch zum Wochenausklang die roten Vorzeichen. Neben dem wiedererstarkten Euro beunruhigt Donald Trump wieder einmal die Anleger. Seine groß angekündigten Steuerpläne werden wahrscheinlich erst im Jahr 2019 umgesetzt - zumindest die Senkung der Unternehmenssteuern. Die Konsolidierung im DAX könnte noch etwas andauern.

Überfällige Korrektur

Dass der DAX einmal korrigiert, musste ja so kommen. Nach einem Anstieg von 1.600 Zählern innerhalb weniger Wochen waren so ziemlich alle technischen Indikatoren heißgelaufen. Zudem hatte der Index bei seinem Aufstieg mehrere Kurslücken aufgerissen, die jetzt nach und nach geschlossen werden.

Gestern hatte der DAX das Gap vom 30. Oktober bei 13.255 Punkten zugemacht. Heute gab es den Gap-Close bei 13.144 Zählern. Nach vier roten Kerzen in Folge drohen den deutschen Anlegern weitere Kursverluste bis in den Bereich von 13.000 Punkten - eine Marke, an der sich der DAX ein paar Wochen die Zähne ausbiss.

Optimal wäre aus Sicht der Charttechnik ein Rücksetzer auf 12.900 bis 12.950 Zähler. In diesem Bereich liegen zum einen die Hochpunkte (intraday und schlusskurs) von Juni dieses Jahres, zum anderen die untere Begrenzungslinie der engen Handelsspanne im Oktober. Ferner würde sich der Abstand zur 200-Tage-Linie, die knapp oberhalb von 12.400 Punkten verläuft, auf ein gesundes Maß reduzieren.

Der empfohlene DAX-Turbo mit der WKN DGR0NZ ist am Vortag bei 15,50 Euro mit einem Gewinn von 95 Prozent ausgestoppt worden. Ob DER AKTIONÄR jetzt auf fallende Kurse setzt, erfahren Sie in der aktuellen Sendung "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.