Dax schließt mit moderatem Minus

Zum Wochenschluss konnte der deutsche Leitindex seinen Verlust vom Freitagmorgen noch eindämmen. Post, Deutsche Bank und Commerzbank gehen dennoch deutlich im Minus aus dem Parketthandel.


Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Freitag kurz vor Beginn des G7-Gipfels in Kanada Vorsicht walten lassen. Der Dax verlor 0,35 Prozent auf 12.766,55 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies noch ein Plus von 0,3 Prozent.

Das Treffen der sieben führenden Wirtschaftsmächte sei eher ein Trump-gegen-G6-Treffen und dürfte den Fokus der Marktteilnehmer vollends auf die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und anderen Ländern verlagern, hieß es von der BayernLB.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen schloss schwächer und stand zuletzt 0,1 Prozent im Minus auf 26.662 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax fiel noch um 0,4 Prozent auf 2805 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent auf 3448 Punkte nach unten.


Unternehmensseitig sah die Agenda am deutschen Markt am Freitag dünn aus. Aktien der Deutschen Post sackten nach einer Gewinnwarnung des Logistikkonzerns am Dax-Ende zwischenzeitlich um acht Prozent ab. Zum Handelsschluss lag die Aktie -4,65 Prozent im Minus bei 31,17 Euro. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank konnten nicht von angeblichen Fusionsgesprächen profitieren: Sie gehörten mit Kursabschlägen von 1,6 Prozent und 0,68 Prozent zu den schwächeren Werten im Leitindex.

Ähnlich wie den Bankentiteln erging es den zuletzt deutlich erholten Papieren von Thyssenkrupp: Trotz eines Medienberichts, wonach der Industrie- und Stahlkonzern die Trennung von seiner Werftensparte erwägt, ging es um 2,22 Prozent bergab.

Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax. Aktuelle Leerverkäufe von Investoren finden Sie in unserer Datenbank zu Leerverkäufen.