DAX gibt Gas - Kaufsignal voraus - Short ausgestoppt

Thomas Bergmann
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Der DAX hat im Laufe des Mittwochs, dem Tag vor der nächsten wichtigen EZB-Sitzung, richtig Gas gegeben und damit die Voraussetzung für ein neues Kaufsignal geliefert. Angetrieben von den Autobauern Daimler, BMW und Volkswagen bricht der deutsche Leitindex aus dem seit Juni gültigen Abwärtstrend aus. Dies war dem DAX schon am Vortag gelungen, doch mit einer schwachen Wall Street fiel auch er wieder zurück.

Starkes Intraday-Reversal

Am Morgen war der DAX aufgrund der Vorgaben aus Amerika noch denkbar schlecht in den Handel gestartet. Zeitweise musste man befürchten, dass er die bedeutende 200-Tage-Linie durchbricht. Mittlerweile notiert der Blue-Chip-Index - dank der rasanten Aufholjagd bei Daimler und Co - aber etwa 200 Zähler höher und damit außerhalb der Gefahrenzone. Vielmehr wäre durch das Intraday-Reversal der im Juni eingeläutete Abwärtstrend gebrochen, der am Mittwoch bei 12.126 Zählern verläuft.

Der Ausbruch aus dieser sogenannten Bullenflagge wäre EIN gutes Zeichen. Könnte der DAX die Gewinne bis Handelsende halten und oberhalb des Vortageshochs von 12.210 Punkten schließen, würde der heutige Kerzenkörper die Kerze vom Dienstag voll umschließen, was einem weiteren Kaufsignal entspricht.

Richtig heiß wird es, wenn der Leitindex die Hochkurse von Ende Juli/Anfang August zwischen 12.326 und 12.341 Punkten übertrifft. Damit würde die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der eingeschlagenen Aufwärtsbewegung signifikant steigen. Dann müsste der DAX nur noch das Zwischenhoch vom 13. Juli bei 12.676 Punkten aus dem Weg räumen, bevor es in Richtung Allzeithoch geht.

Short-Produkt ausgestoppt

Der empfohlene DAX Turbo-Short mit der WKN DD0NJP ist im Laufe des Nachmittags bei 8,30 Euro ausgestoppt worden. Abonnenten des AKTIONÄR, die sich für den E-Mail-Service angemeldet haben, hatten kurz vorher noch eine Nachricht über die Stoppkursanpassung erhalten. Damit bleibt leider nur noch ein kleines Plus von 30 Cent oder 3,75 Prozent. Vor der Zinsentscheidung geht DER AKTIONÄR nicht mehr ins Risiko und wartet die Pressekonferenz von Mario Draghi am Donnerstagnachmittag ab.