Dax erreicht neues Rekordhoch

Der Dax hat ein neues Rekordhoch erreicht. Er stieg am Mittwoch zu Handelsbeginn auf 13.601,65 Punkte. Seinen bisherigen Höchststand hatte der Index der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands mit 13.596 Zählern im Januar 2018 erreicht

Der Deutsche Aktienindex Dax hat ein neues Rekordhoch erreicht. Er stieg am Mittwoch zu Handelsbeginn auf 13.601,65 Punkte. Seinen bisherigen Höchststand hatte der Index der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands mit 13.596 Zählern im Januar 2018 erreicht. Zwischenzeitlich stieg er am Mittwoch sogar auf 13.640,06 Punkte und lag damit 0,62 Prozent über seinem Schlusskurs vom Vorabend.

Die aktuellen Kursgewinne gehen Analysten zufolge auf gute Vorgaben aus Asien und Unternehmensgewinne in den USA zurück. Auch die Unterzeichnung eines ersten Teilabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und China im Handelsstreit vergangene Woche wird als beruhigendes Signal gewertet.

Milan Cutkovic von AxiTrader erklärte zudem, dass bei den Anlegern die Furcht vor einer massiven Ausbreitung des Corona-Virus nachgelassen habe. Die Anleger zeigten sich mit dem Krisenmanagement der chinesischen Regierung zufrieden, erklärte er - auch wenn das Virus "ein relevantes Thema auf dem Börsenparkett" bleibe.

"Mit dem neuen Allzeithoch im DAX dürfte auch die Kauflaune der Investoren wieder steigen", erwartete Cutkovic. Es bleibe aber zu hoffen, dass US-Präsident Donald Trump nach seiner erneuten Drohung mit möglichen Strafzöllen auf EU-Autos im schweizerischen Davos "die Rally nicht ausbremst".

Der unabhängige Analyst Timo Emden begrüßte allerdings, dass Trump am Rande des Weltwirtschaftsforums auch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über ein mögliches Handelsabkommen diskutierte. Dies sei am Markt gut angekommen, die "Vorschusslorbeeren müssen sich allerdings erst bewahrheiten".

Emden sprach von einem historischen Tag für Investoren und erklärte weiter, ein "Rekordhoch könnte neue kurzfristige Marktteilnehmer auf den Plan rufen". Dies bedeute gleichwohl eine "gefährliche volatile Mischung" für Anleger.