Anleger wagten sich am Dienstag nicht mehr weiter aus der Deckung. Der Dax ging mit dem tiefsten Stand des Tages aus dem Handel.

Die Fed bewertet das US-Geschäft der Deutschen Bank negativ, die Aktie stürzt ab. Dagegen lässt die Nervosität wegen der Entwicklung in Italien nach.


Der jüngste Stabilisierungsversuch des Dax hat sich am Dienstag als Eintagsfliege erwiesen. Anleger wagten sich nicht mehr weiter aus der Deckung, nachdem sich der deutsche Leitindex am Vortag vom tiefsten Stand seit etwa fünf Monaten hatte erholen können. Er bewegte sich den Tag über meist leicht im Minus, weitete seine Verluste dann aber in den Schlussminuten auf 0,70 Prozent aus. Mit 12.196,50 Punkten ging er beim tiefsten Stand des Tages aus dem Handel.

Damit entsprach die Tendenz einmal mehr der Entwicklung in New York, wo der Dow Jones Industrial am Dienstag ebenfalls wieder schwächer tendierte. Anleger zeigten sich auf beiden Seiten des Atlantiks unsicher, ob der Markt das Schlimmste hinter sich hat oder nicht. Bremsend wirkte sich auch der wieder anziehende Eurokurs aus, der tendenziell die deutschen Exporte verteuert. Eher positiv angemerkt wurde am Markt aber eine insgesamt nachlassende Schwankungsbreite von ungefähr 100 Dax-Punkten.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenunternehmen fiel am Dienstag um 0,52 Prozent auf 25.079,26 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,62 Prozent auf 2462,54 Zähler nachgab.


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