Davor warnen die Paketdienste in der Weihnachtszeit

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Weihnachten wird dieses Jahr anders werden. Nicht nur, was das Fest an sich angeht, sondern auch in Sachen Geschenke. Die Paketdienste wappnen sich bereits und warnen davor, alles auf den letzten Drücker zu machen.

Die Vorweihnachtszeit ist für die Paketdienste die absolute Hochsaison. (Symbolbild: Getty Images)
Die Vorweihnachtszeit ist für die Paketdienste die absolute Hochsaison. (Symbolbild: Getty Images)

Normalerweise ist Weihnachten die große Familien-Besuchszeit. Das fällt dieses Jahr leider aus, obwohl die Corona-Beschränkungen vielerorts über die Feiertage etwas gelockert werden und sich mehr Menschen treffen dürfen.

Menge der Pakete an Privatpersonen steigt

Dennoch wird die Geschenke-Übergabe nicht wie sonst ablaufen. Viele Menschen meiden Einkaufszentren und Innenstädte, wo das Shoppen aufgrund von Infektionsrisiko, Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen nicht gerade ein Vergnügen ist. Also weichen sie auf Online-Shopping aus. Was wiederum zu mehr Paketen führt. Und weil Onkel, Cousine und Oma ja trotz Corona ihre Geschenke kriegen sollen, steigt vor allem die Menge der Pakete, die zu Privatpersonen unterwegs sind.

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Zwar sind die Lieferdienste, anders als im Frühjahr, besser vorbereitet und wappnen sich mit zusätzlichen Hilfskräften und Fahrzeugen für die Paketflut, aber dennoch warnen DPD, Hermes und Co. davor, sich mit dem Verschicken allzu viel Zeit zu lassen.

Pakete bis zum 21. Dezember abgeben

Wer will, dass die Geschenke pünktlich zum 24. Dezember eintrudeln, sollte seine Pakete spätestens bis zum 21. Dezember abgeben. In der Regel benötigen die Dienste ein bis zwei Tage Lieferzeit. Der teure Expressversand geht auch noch am 23. Dezember. Internationale Sendungen sollten schon bis zum 19. Dezember abgegeben werden, damit sie rechtzeitig ankommen.

Immer daran denken: Kurz vor Weihnachten ist absolute Stoßzeit in den Postfilialen und Paketshops – was lange Warteschlangen bedeuten kann. Geschickter ist es daher, zum Beispiel Packstationen zu nutzen, an denen man bis spätabends oder sogar rund um die Uhr Sendungen abgeben kann. Dazu kommt noch eventuelles Winterwetter, was sich auch auf die Lieferzeit auswirken kann.

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Und auch wenn es besonders hübsch aussieht: Auf Schleifen, Bänder und ähnliche Dekorationen auf dem Versandkarton besser verzichten. Denn das kann schon mal eine komplette Sortieranlage außer Betrieb setzen.

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