David Hockney hat Frankreichs Lockdown in bester Erinnerung

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Der britische Maler David Hockney hat den Corona-Lockdown in Frankreich in bester Erinnerung. "Es hat mich gar nicht gestört. (...) Ich habe jeden Tag arbeiten können und hatte fast ein Jahr lang Ruhe", sagte Hockney der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe 220 Bilder auf dem iPad gemalt. Das hat mir richtig gut getan", fügte der 84-Jährige hinzu, der schon vor Jahren dieses Malwerkzeug für sich entdeckt hat.

Hockney war 2019 von London in die Normandie umgezogen, wo er mit Hingabe die Natur in seiner Umgebung malt. "Als der Lockdown kam, wurden die Olympischen Spiele abgesagt - aber den Frühling kann man nicht absagen", sagte er. "Es ist mit das Schönste, was Nordeuropa zu bieten hat".

Das Pariser Museum Orangerie zeigt vom 13. Oktober an Hockneys jüngstes Werk, "A Year in Normandie" (Ein Jahr in der Normandie), einen 91 Meter langen und einen Meter hohen Wandfries. Er zeigt die vier Jahreszeiten in sattbunten Farben, wie Hockney sie in seiner Wahlheimat erlebt hat - mit blühenden Obstbäumen, tiefgrünen Sommerwiesen und schneebedeckten Bäumen. "Meine Freude kommt daher, wie ich die Welt anschaue", sagte er. "Man muss sich von allem frei machen, was einen am Sehen hindert", fügte er hinzu.

kol/ans

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