David Castera optimistisch: Rallye Dakar 2021 wird stattfinden

Sergio Lillo

Nach dem Debüt der Rallye Dakar in Saudi-Arabien im Jahr 2020 soll das Rennen im Jahr 2021 auch im Nahen Osten stattfinden. Rallye-Direktor David Castera plant mit einer Rallye in bis zu drei Ländern, jedoch könnte die weltweite Coronavirus-Pandemie diese Pläne durchkreuzen. Der Chef des Rennens versichert gegenüber 'Motorsport-Total.com' jedoch, dass die Rallye durchgeführt werden wird - notfalls wieder nur in Saudi-Arabien.

Laut Castera sollen schon bald erste Entscheidung bezüglich der nächsten Rallye Dakar getroffen werden. Er sagt: "Die eigentliche Idee war es, die Rallye in zwei bis drei Ländern durchzuführen, wir haben aber auch die Option, nur in einem Land zu fahren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, weil wir nicht wissen, wie sich die gesundheitliche Situation entwickelt wird."

Eine finale Entscheidung sei bisher nicht getroffen worden, stellt der Rallye-Direktor klar. Außerdem sagt er, dass die Pandemie die Verhandlungen mit den verschiedenen Ländern erschwert hätten, weshalb zu einem späteren Zeitpunkt genau geschaut werden müsse, wie sich die Situation entwickelt.

Zwei bis drei Länder in der Auswahl

Castera beschreibt die schwierige Situation: "Jedes Land hat andere Anforderung bezüglich der Einreise und der Bivouacs. Außerdem verändern sich die Zahlen in den Ländern täglich. In den nächsten 15 Tagen müssen wir eine Entscheidung darüber treffen, wie die Rallye Dakar 2021 aussehen wird, um Anfang Juni eine Ankündigung machen zu können."

Die Rallye Dakar 2021 soll wieder in Saudi-Arabien stattfinden

Die Rallye Dakar 2021 soll wieder in Saudi-Arabien stattfinden Toyota

Toyota

Acht Monate hat Castera noch Zeit, die Rallye Dakar 2021 vorzubereiten. Das sollte reichen, glaubt Castera, um im kommenden Januar ein würdiges Rennen auf die Beine zu stellen. Bei der Planung wird die Pandemie aber Einfluss haben, denn viele Arbeitsschritte müssen aufgrund der Reiseeinschränkungen und Kontaktverbote aktuell von zu Hause aus gemacht werden.

Castera stellt klar, dass COVID-19 die Planungen "ein wenig" beeinflusst, es aber "keine Katastrophe" gebe. "Es gibt viele Wege, an der Route zu arbeiten wie Satellitenbilder. Die Wahrheit ist, dass bei uns alles gut läuft. Es ist für alle ein schwieriges Jahr und wir müssen mit der Situation umgehen. Wir passen uns an die Pandemie an und arbeiten an der Route."

Mit Bildmaterial von X-raid.