David Alaba wollte den FC Bayern 2011 verlassen: "Wollte unbedingt nach Hoffenheim"

Nur Jupp Heynckes verhinderte im Jahr 2011 einen Wechsel von David Alaba zur TSG Hoffenheim. Nach der Leihe wollte er den FC Bayern damals verlassen.

Als Linksverteidiger ist David Alaba beim FC Bayern seit Jahren eine Bank und nicht mehr wegzudenken. Dass die Münchner auf die Dienste des Österreichers zählen können, haben sie vor allem Jupp Heynckes zu verdanken, der seinen Wechsel 2011 verhinderte. Nach einer Ausleihe zu 1899 Hoffenheim wollte Alaba eigentlich fest zur TSG wechseln.

"Ich wollte damals unbedingt in Hoffenheim bleiben", verriet Alaba im kicker-Interview. "Doch Heynckes war dagegen, signalisierte mir klar, dass er auf mich baut und ich eine Chance unter ihm bekommen werde."

"Das hat mich aus der Bahn geworfen"

Als 17-Jähriger verschuldete Alaba n seinem dritten Profispiel für den FCB gleich zwei Gegentore, was ihn damals "aus der Bahn geworfen" habe: "Ich fiel in ein Loch und die Folge war, dass ich mich nach einem halben Jahr nach Hoffenheim ausleihen ließ." Eine Entscheidung, die den 60-maligen Nationalspieler rückblickend stärker gemacht hat: "Das war damals eine Zeit, in der ich Zweifel hatte und hart kämpfen musste, um wieder in die Spur zu kommen. Es war sehr lehrreich." 

Inzwischen wisse er aber aufgrund seiner Erfahrung besser mit Fehlern umzugehen, nicht zuletzt bei der österreichischen Nationalmannschaft: "Die Ansprüche in Österreich an mich sind sehr, sehr hoch, das weiß ich. Mir ist bewusst, welche Position ich in dieser Mannschaft einnehme, welche Bedeutung ich in diesem Land habe."

Sieben Jahre nach seinem Beinahe-Transfer zur TSG kommt der Österreicher auf inzwischen 297 Pflichtspieleinsätze (25 Tore) für den Rekordmeister. In dieser Zeit gewann er unter anderem sechs Meistertitel und das Triple im Jahr 2013.