"Dauerhaft etablieren": Steinhaus will kein "One-Hit-Wonder" sein

SID
"Dauerhaft etablieren": Steinhaus will kein "One-Hit-Wonder" sein

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus will sich als Unparteiische in der Fußball-Bundesliga etablieren und so auch ein Vorbild für mögliche Nachfolgerinnen sein. "Ich möchte kein One-Hit-Wonder werden, sondern dauerhaft meine Leistung bringen, die Akzeptanz erfahren", sagte Steinhaus Sport1: "Es soll absolute Normalität werden, dass Frauen in der Schiedsrichterzunft ihren Weg gehen können."
Die 38-Jährige aus Langenhagen hatte am 10. September mit der Partie zwischen Hertha BSC und Werder Bremen ihr Debüt im Oberhaus gefeiert, danach wurde sie bislang nur für das Spiel zwischen Schalke 04 und dem FSV Mainz 05 am 20. Oktober nominiert. "Es ist eine Riesenehre und ein tolles Gefühl, dabei sein zu dürfen. Ich habe lange darauf hingearbeitet und immer wieder versucht, meine Leistung zu verbessern. Das hat viel Zeit und Energie gekostet", sagte Steinhaus.
Unterstützt hat sie dabei ihr Lebensgefährte Howard Webb, selbst ein ehemaliger Top-Referee. "Er ist privat ein großer Segen, wir tauschen uns über den Sport aus. Howard ist, das glaube ich sagen zu können, mein größter Fan", sagte Steinhaus, die von den Spieler gesiezt werden möchte. "Ich bin aber niemandem böse, wenn mal ein 'Bibi' rausrutscht."