Das passierte, nachdem eine Frau ein mysteriöses Etwas in ihrem Auto vergaß

Eines Tages fand eine Frau aus Indiana etwas vor ihrer Haustür, was sie ziemlich faszinierte. Es hatte in etwa die Form eines Putenschlegels und sah aus wie eine interessante Pflanze. Wenig später landete das Ding im Kofferraum des Familienautos. Ab da gerieten die Dinge außer Kontrolle.

Dieses seltsame Ding fand eine Frau vor ihrer Tür (Bild: Twitter/keplyq)

Bei Twitter teilte die Userin @keplyq eine Geschichte, die ziemlich schnell viral ging. Und die fing erst einmal ganz harmlos an: Vor zwei Wochen habe sie eine mysteriös geformte Pflanze vor ihrer Haustür gefunden, schrieb die Frau namens Kelly. So lang wie ihr Unterarm und geformt wie ein Truthahnbein. So sah das Ding aus:

Sie sei sofort fasziniert gewesen, schreibt sie weiter, und hätte unbedingt herausfinden wollen, was es damit auf sich habe. Folgende Möglichkeiten seien ihr in den Sinn gekommen: “Tier? Pflanze? Mineral? Alien-Gebärmutter?“ Trotz aller Neugier hätte sie damals schon geahnt, dass das Ding ein Fluch sei.

Trotzdem packte sie es in eine Tüte und nahm es mit zur Arbeit. Kollegen, Freunde, Patienten – niemand hatte eine Idee, was es sein könnte. Am Abend warf Kelly es in den Kofferraum und vergaß es erst einmal.

Sie dachte erst wieder daran, als es eine Woche später zu einer Art Familienkrise kam. Mit ihren Kindern im Auto war sie auf dem Weg zur Bibliothek, als ihr Sohn plötzlich sagte, er hätte einen Wurm gesehen. Kurz darauf ließ ihre Tochter einen Riesenschrei los. Im Auto waren Hunderte Würmer. Sie mussten aus dem Ding geschlüpft sein, sich durch die Tüte nach außen gefressen haben und bevölkerten jetzt zu Tausenden die Familienkutsche.

Einen hysterischen Hilferuf später kam Kellys Mann, schnappte sich das Auto, fuhr es an einen abgelegenen Ort und saugte die Würmer aus dem Auto. Ganz verschwunden sind sie seitdem immer noch nicht. Aber ihre Zahl hat sich reduziert. An guten Tagen müsse sie vor dem Losfahren nur noch drei Würmer zerquetschen, schreibt Kelly. Und postete ein Foto eines toten Exemplars:

Die Twitter-Gemeinde war gleichermaßen fasziniert wie wohlig-schaurig angewidert. Ein User schrieb:
“Diese Geschichte hat einfach alles, Kinder, Mystery, Ehrfurcht, Verteidigung, Bücher, Würmer. Danke.“

Andere wollten unbedingt wissen, was das Ding denn nun war. Aus einem Grund: Damit sie ihr ganzes Leben so einrichten können, dass sie garantiert nie in die Nähe eines solchen Exemplars kommen.

Und wieder andere empfahlen eine drastische Lösung, wie dieser Nutzer, der schrieb: “Bitte. Für uns alle. Verbrenne dein Auto.“