Das neue Trendmaterial für vegane Daunenjacken

Die veganen Daunenparkas aus Monark-Fasern sind stylish und super warm. (Bild: ddp Images)

Die Temperaturen sinken und die Diskussion darüber, mit welchen Materialien wir uns noch ohne schlechtes Gewissen warmhalten können, steigt. Im Trend liegt eine vegane Alternative zu Daunen – mit der wir nicht auf Style oder Komfort verzichten müssen.

Nachdem Pelz für die meisten bewussten Modekäufer schon lange ein No-Go ist, sieht die Sache bei Wolle und Daunen noch immer etwas anders aus. Aber auch hier ändert sich das Bewusstsein darüber, was ethisch vertretbar ist und was nicht, immer mehr. Die häufig grausamen Bedingungen, unter denen Fell und Federn von Tieren gewonnen werden, bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Zum Glück gibt es Alternativen. Die Modeindustrie ist aufgrund der steigenden Nachfrage heute mehr denn je gefragt, tierfreundliche Materialien zu erforschen.

Das kanadische Familienunternehmen Quartz Co. benutzt beispielsweise sogenanntes Milkweed als Daunenersatz. Diese Gattung der Seidenpflanze kommt aus Nordamerika und wuchert als ungeliebtes Unkraut über viele Felder. Mittlerweile wird die Pflanze, von der sich der Monarchfalter ausschließlich ernährt, jedoch flächendeckend angebaut. Die daraus hergestellten Monark-Fasern sind atmungsaktiv, ultraleicht, umweltfreundlich, hypoallergen und halten auch noch extrem warm.

Die Alternative zu Daunen heißt Milkweed. Der Monark-Schmetterling ernährt sich ausschließlich von dieser Pflanze. (Bild: AP Photo)

Das Design der veganen Parkas ist clean und kommt in zeitlosem Dunkelblau daher. Quartz Co. hat auch herkömmliche Daunenjacken im Angebot, verwendet dafür aber ausschließlich Daunenfedern aus artgerechter Tierhaltung, die Restprodukte der Lebensmittelindustrie in Kanada sind. Zusätzlich gibt es eine lebenslange Garantie.

Mit dieser Auswahl innovativer Styles kann der Winter kommen.