Das ist die starke Message hinter den neuen Designs von Christian Dior

Friedensbewegung bei Christian Dior: Dieses Model präsentiert einen Pullover mit Peace-Zeichen. (Bild: AP Photo)

Nach diversen Debatten in den Medien, der Film- und Musikbranche ist die feministische Agenda auch auf den internationalen Laufstegen angekommen. Das zeigte sich unter anderem bei der Modenschau des Designerlabels Christian Dior.

Schon der erste Look der Modenschau in Paris ließ darauf schließen, dass hinter der neuen Kollektion mehr steckt als nur Ästhetik. Model Ruth Bell eröffnete die Show in einem Wollpullover, auf dem „C’est Non Non Non et Non!“ geschrieben stand. Das bedeutet so viel wie: „Wenn ich Nein sage, dann heißt das auch Nein“ – eine der Kernaussagen der berühmten „#MeToo“-Bewegung.

Die Modenschau in Paris wurde mit diesem Look eröffnet. (Bild: AP Photo)

Auch die anderen Outfits verrieten, dass mit dieser Mode Frauenrechte und Unabhängigkeit zelebriert wird. Der Gang der Models über den Laufsteg glich einem Protestmarsch. Mit ernster Miene präsentierten sie militante Designs, maskuline Hosenanzüge, Kiltröcke, Hippie-Jacken mit Patches, Kapitänsmützen, derbe Boots oder Clogs. Andere hingegen zeigten besonders feminine Entwürfe, trugen transparente Stoffe und florale Muster. Ob kämpferisch oder sexy – diese Mode ist für Frauen mit einem freien Geist.

Die Kulisse tat den Rest, um die Message hinter der Kollektion zu stützen: Die Models liefen auf Collagen von diversen Fashion-Covern, Frauenpower-Plakaten und Bildern von Demonstrationen.

Für die neue Kollektion ließ sich Maria Grazia Chiuri von den späten 60ern inspirieren. (Bild: AP Photo)

Dior-Designerin Maria Grazia Chiuri ließ sich für die neuen Designs von den späten 60ern inspirieren. In Frankreich kam es im Mai 1968 zu den berühmten Studentenprotesten. Währenddessen standen schicke junge Damen vor einem Dior-Store und protestierten, weil es in diesem nicht genügend Miniröcke zu kaufen gab. Nicht nur im Hause Dior sollte sich damals einiges ändern. Chiuri zur „Vogue“: „Zu dieser Zeit hat Mode sehr gut verstanden.“ Und daran wollte sie auch heute anknüpfen.

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