Das hält eine österreichische Bar von der Obergrenze

Dieses Schild hängt in der Salzburger Bar (Bild: Facebook)

Erst hieß es, dass es keine Obergrenze geben soll. Dann haben sich die CDU und CSU doch auf eine Obergrenze für die Zahl in Deutschland aufgenommener Flüchtlinge geeinigt. Mit einem Schild an der Theke hat ein Salzburger Barbetreiber nun deutlich gemacht, was er von diesem Kompromiss hält.

CDU und CSU haben sich auf einen Kompromiss in der Flüchtlingspolitik geeinigt. “Wir wollen erreichen, dass die Gesamtzahl der Aufnahme aus humanitären Gründen die Zahl von 200.000 im Jahr nicht übersteigt”, heißt es in der Vereinbarung. Nach Bedarf könne diese Zahl “nach oben und unten” verändert werden.

Wie unsere österreichischen Nachbarn diese Obergrenze finden, kann man nun auf Facebook sehen. Die Betreiber des Lokals “Academy – Die Werbeagentur mit Bar” in Salzburg haben ein Foto gepostet, das ein rotes Schild mit der Aufschrift “Obergrenze“ an der Theke der Bar zeigt. Darunter sind zwei Pfeile, die verdeutlichen, wo sich der Bereich für die Gäste und wo sich der Bereich für den Ober befindet.

So unterschiedlich lässt sich eine Obergrenze also interpretieren. Für die einen ist es eine Zahl, die limitiert, wie viele Flüchtlinge ins Land dürfen, für die anderen nur eine Abtrennung vom Gäste- und Arbeitsbereich. “Man könnte jetzt meinen, dass die Bayern bisserl länger brauchen. Kann man aber als Österreicher nicht wirklich sagen …“, schreiben die Inhaber der Bar auf Facebook.