Das geht unter die Haut: Frau lässt sich Tattoo einer Sprachnachricht stechen

Sakyrah Morris aus Chicago nutzte sowohl traditionelle als auch modernste Technik, um sich eine ganz besondere Erinnerung zu schaffen. Sie ließ sich die letzte Sprachnachricht ihrer vor drei Jahren verstorbenen Großmutter aufs Schlüsselbein tätowieren. Mithilfe ihres Handys kann sie die Stimme ihrer Oma nun hören, wann immer sie möchte.

Die Großmutter sprach der Enkelin, kurz bevor sie verstarb, auf den Anrufbeantworter des Smartphones. Sie wünschte ihr dabei alles Gute zum Geburtstag. Gegenüber dem Online-Magazin „kfor.com“ sagte Morris, sie hätte die Sprachnachricht bereits drei Jahre lang aufbewahrt, ohne genau zu wissen, wie sie sie für immer behalten könne.

Dann entdeckte sie die sogenannte „Skin Motion“-Technologie. Bis zu 30 Sekunden lange Audiodateien können dabei als Tattoo auf die Haut übertragen, per App über das Smartphone gescannt und schließlich angehört werden.

Sakyrah Morris möchte die Stimme ihrer Großmutter für immer bei sich haben. (Bild: Facebook/Sakyrah Morris)

Dabei ist es vollkommen gleich, was für eine Art Geräusch man sich auf die Haut stechen lässt. Sei es das Bellen eines Hundes, das Lachen des eigenen Kindes – oder eben die letzte Nachricht der Großmutter.