Darum wird dieses Foto mit einem Hund zum politischen Statement

Ein Mann lächelt in die Kamera und hält einen Hund auf dem Arm – hinter der Aufnahme, die derzeit das Netz begeistert, verbirgt sich so viel mehr als einfach nur ein nettes Foto fürs Familienalbum: eine wichtige Botschaft.

Hinter diesem Foto steckt eine wichtige Botschaft (Bild: Twitter/svershbow)

Seit dem blutigen Amoklauf in Parkland, Florida, ist die Waffendebatte in den Vereinigten Staaten neu entfacht. Donald Trump möchte Schulen abhärten, Lehrer sollen an Schusswaffen ausgebildet werden. Doch nicht alle halten die Bewaffnung von Lehrern für den richtigen Weg. In Zeiten wie diesen, in denen Gewalt und Waffen ganz oben auf der Tagesordnung stehen, kommt dieses Foto eines Englischlehrers aus Austin wie gerufen.

“Weniger Lehrer mit Waffen, mehr Lehrer mit Corgis”, lautet der Protestaufruf unter der Aufnahme, die für Euphorie im Netz sorgt. Auf dem Bild abgelichtet ist ein Englischlehrer, der seinen Hund Banjo jeden Tag mit zur Schule nimmt. Twitter-Userin Sophie Vershbow veröffentlichte das Foto. Für die Internetgemeinde ein eindeutiger Aufruf, diesen ungewöhnlichen Helden zu feiern.

“Das ist es. Die Lösung aller Probleme. Der dunkle Ritter, den wir brauchen. Der Schlüssel zum Weltfrieden”, kommentiert ein User den Schnappschuss, der inzwischen fast 300.000 Likes abgestaubt hat.

“Ich weiß nicht, warum das nicht mehr Leute als Sicherheitsvorkehrung in Betracht ziehen. Hunde sorgen für Stressabbau und Schutz”, findet ein anderer Twitter-Nutzer. “Bewaffnet Lehrer mit Corgis”, stimmt ein weiterer User dem zu.

Ein Twitter-User postete als Unterstützung das Foto eines weiteren Hundes und erklärte, dass der Englischlehrer aus Austin nicht der einzige ist, der mit einem Hund zur Schule kommt. Seine Frau nimmt ihren Corgi Colton ebenfalls mit zum Unterricht.