Darum trennen sich im Januar die meisten Paare

Neues Jahr, neues Glück? Viele Paare trennen sich im Januar. (Bild: ddp Images)

Jeder, der schon mal in einer Beziehung war, weiß: Die Feiertage mit dem Partner sind meist alles andere als harmonisch. Wer glaubt, er hätte danach das Schlimmste hinter sich, liegt jedoch falsch. In der Tat ist der Januar der Monat mit den meisten Trennungen und Scheidungen. Der Grund dafür ist einleuchtend.

„Der Januar und der Jahreswechsel ist die Zeit der guten Vorsätze“, verrät Diplom-Psychologin Lisa Fischbach gegenüber der „Bild“. Bei vielen Menschen herrscht dabei Aufbruchsstimmung. „Im Allgemeinen will man Dinge verändern, mit denen man unzufrieden ist. Zudem liegt mit Weihnachten eine Zeit hinter einem, die Paare und Familien mit sich selber konfrontiert und vielfach zu tiefgreifenden Erkenntnissen führt.“

Die Probleme sind schon längst da

Beziehungskrisen tauchen aber selten aus dem Nichts auf: Oft läuft es bei Paaren schon eine ganze Weile nicht mehr gut. Statt einen Schlussstrich zu ziehen, sehen sich viele mit Alltagsproblemen oder auch den bevorstehenden Feiertagen konfrontiert. Diese harmonische Zeit mit Familie und Freunden absichtlich zu gefährden, bremst dann aus.

Im stressigen Alltag kann man seine Probleme oft aussitzen. Doch sobald man an den Feiertagen ständig aufeinanderhockt, können die Spannungen nicht mehr ignoriert werden. Zusätzlich gefährlich: Wenn bei der Weihnachtsfeier ein Glas zu viel getrunken wird, kommt es bei vielen Paaren schnell zum großen Streit.

Heile Welt unterm Weihnachtsbaum? Nach einem Glas Alkohol kann die Stimmung jedoch kippen. (Bild: ddp Images)

Wenn schließlich das neue Jahr vor der Tür steht, überkommt so einige das Gefühl nach einem kompletten Neustart. Endlich mehr Sport machen als in den letzten Monaten, dazu noch gesünder leben und warum eigentlich nicht gleich als Single wieder durchstarten?

Denn: Kein Mensch will gerne mit alten Problemen ins neue Jahr starten. „Es ist die besondere Kombination aus der Harmonie-Falle zu Weihnachten, dem Rückblick auf das vergangene Jahr, anschließendem Bilanzziehen sowie dem Ausblick auf die nächsten Monate“, erläutert die Expertin im „Bild“-Gespräch das typische Verhalten zum Jahresende. „Das motiviert viele, Tabula rasa zu machen – das Liebesleben eingeschlossen.“

Folgt uns auf Facebook und Instagram und lasst euch täglich von Style-Trends und coolen Storys inspirieren!