Darum hält Prinz William nur selten die Hand seiner Tochter

Oft sieht man die Familie von Prinz William im traditionellen Vater-Sohn- und Mutter-Tochter-Gespann. (Bild: AP Photo)

Bei öffentlichen Auftritten hält Prinz William meist die Hand seines Sohnes George, während Kate sich um Tochter Charlotte kümmert. Laut einer Expertin ist das vermutlich kein Zufall.

Prinz William und Herzogin Kate gelten gemeinhin als modernes Elternpaar. Sieht man jedoch Fotos der beiden mit ihren Kindern George und Charlotte, wirkt die Familie oft sehr traditionell: Während Kate meist Töchterchen Charlotte auf dem Arm hat, hält William Sohn George an der Hand.

Erziehungsexpertin Jasmine Peters erklärt nun gegenüber „Daily Mail“, dass das vermutlich kein Zufall sei, sondern damit zu tun haben könnte, Prinz George auf seine mögliche Zukunft als König vorzubereiten. „Väter sind normalerweise verantwortlich für Disziplinarmaßnahmen sowie die Führung, Versorgung und den Schutz der Familie. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Vater mit seinem Sohn die Grundsteine für dessen Rolle und Verantwortung in der Zukunft legt“, so Peters. „Oft wird davon ausgegangen, dass es einen Mann braucht, um einen Jungen zu einem Mann heranzuziehen. Diese Bilder reflektieren diese gängige Annahme klar.“

Auch auf ihrem offiziellen Weihnachtsfoto hält George die Hand von William, während Charlotte vor Kate steht. (Bild: Chris Jackson/Getty Images/Kensington Palace/dpa)

Bei der augenscheinlichen Aufgabenverteilung von William und Kate gehe es jedoch nicht darum, traditionelle Geschlechterrollen zu festigen. Vielmehr spreche die Erziehung des Paares dafür, dass sie intuitive und liebevolle Eltern seien, die die Beziehung mit ihren Kindern für die Zukunft festigen und stärken wollen. Für viele Jungen und Mädchen sei es laut Peters nämlich essentiell, ihre Erfahrungen mit jemandem teilen zu können, der ihnen ähnlich ist, erklärt Peters. Was in diesem Fall eben auch mit dem Geschlecht zu tun habe.

Erziehungsexpertin Lucy Shrimpton bestätigt diese Annahmen gegenüber „Daily Mail“. Sie vermutet außerdem, dass George eher die Nähe zu seinem Vater suche, da er das ältere Kind ist. „Die Kinder sind altersmäßig nicht weit auseinander, und wenn das Baby sehr auf die Mutter angewiesen ist, ist es ganz natürlich, dass das Kleinkind sich eher an den Vater hängt. Der kann ihm mehr Aufmerksamkeit schenken, während die Mutter mit dem Baby beschäftigt ist“, so Shrimpton.

Diese Dynamik könnte sich jedoch bald ändern: Im April wird das dritte Kind des royalen Paares erwartet. Und Charlotte ist dann ebenfalls die große Schwester.

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Im Video: Kate und William haben klare Prinzipien bei der Erziehung


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