Kein Happy End! Cross beendet Barney-Märchen

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Kein Happy End! Cross beendet Barney-Märchen
Kein Happy End! Cross beendet Barney-Märchen

Ein Märchen ohne Happy End!

Für Raymond van Barenveld ist die PDC Darts-WM 2022 (Darts-WM 2022 LIVE im TV auf SPORT1, im LIVESTREAM und im LIVETICKER) im Londoner Ally Pally nach der zweiten Runde beendet.

Im Duell der ehemaligen Weltmeister setzte es gegen Rob Cross eine 1:3-Niederlage. Dabei war Barney, der vom Publikum lauthals gefeiert wurde, stark in die Partie gekommen. Mit einem guten 3-Dars-Average von 96,77 Punkten holte er sich Satz eins mit 3:1.

Dabei profitierte er aber auch von einem Rob Cross, der völlig neben sich stand. Gerade einmal 77 Punkte brachte der Weltmeister von 2018 im Schnitt mit drei Darts aufs Board.

Cross dreht auf - van Barneveld baut ab

Ein Umstand, der auch mit dem Publikum zu tun hatte, wie „Voltage“ nach dem Match gestand: „Wie das Publikum hier hinter Barney stand, habe ich in den letzten zwei Jahren nicht mehr erlebt. Daher habe ich auch nicht so zu meinem Spiel gefunden.“

Diese Nervosität legte der Engländer im weiteren Verlauf aber ab und drängte die niederländische Darts-Legende zunehmend in die Defensive. Im zweiten Satz legte er einen 3-Darts-Average von starken 103,29 Punkten auf und marschierte mit einem lockeren 3:1 zum Satzgewinn.

Im dritten Satz konnte Barney das Match nochmal offen gestalten, unterlag am Ende aber mit 2:3 nach Legs. Davon erholte sich der PDC-Weltmeister von 2007 nicht mehr und ging in Satz vier mit 0:3 unter.

Wie unzufrieden van Barneveld nach dem Spiel war, war ihm deutlich anzusehen. Als Cross zum Handshake zu ihm rüber ging, reagierte der Niederländer nicht. Erst mehrere Sekunden später, als Cross sich schon wieder abgewandt hatte, war van Barneveld in der Lage, Cross zu seinem Sieg zu gratulieren.

Für Cross geht es nun in der dritten Runde gegen Daryl Gurney um den Einzug ins Achtelfinale.

Bouncer-Debakel für Underdog Heaver

Gleich 360 Punkte ließ Jason Heaver im Zweitrunden-Match der Darts-WM gegen Danny Noppert aufgrund von Bouncern liegen. Am Ende stand eine klare 1:3-Pleite für den Engländer, der sich in Runde eins noch souverän gegen den Australier Gordon Mathers (3:1) durchsetzte. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Dabei lief es zu Beginn wie gemalt für „Tsunami“. Er holte sich gleich im ersten Match-Leg das Break und sorgte so für die frühe Entscheidung im Anfangssatz, den er sich mit 3:1 holte. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Darts-WM)

Danach verließ ihn aber das Glück und gleich sechs (!) Darts sprangen wieder aus der Triple 20 heraus - je zweimal gleich in einer Aufnahme, weswegen jeweils 120 Punkte fehlten.

Dieses Pech war auch ein Grund dafür, warum der Engländer nur auf einen 3-Darts-Average von 85,19 Punkten kam. Noppert, der mit einem Average von 88,42 Punkten ebenfalls nicht glänzen konnte, sagte Danke und nutzte die Geschenke gnadenlos aus. (Darts: PDC Order of Merit - die aktuelle Weltrangliste)

Am Ende reichte ihm sogar eine Checkout-Quote von unter 28 Prozent (10 von 36).

Damit trifft „The Freeze“ in der dritten Runde auf Ryan Searle. Für den unglücklichen Heaver ist das Turnier beendet.

Rodriguez verpasst den großen Coup

Rusty-Jake Rodriguez hatte als letzter Österreicher die Chance, die rot-weiß-rote Fahne in Runde drei zu vertreten. Nach dem Ausscheiden von Bruder Rowby-John Rodriguez (0:3 gegen Luke Humphries) und Mensur Suljovic war „RJR #3″ der letzte Starter aus der Alpenrepublik bei der WM.

Und der Youngster bereitete der Nummer 30 der PDC Order of Merit von Beginn an Probleme und führte nach Sätzen bereits mit 2:0. Beide Sätze entschied er mit 3:2 denkbar knapp für sich.

Danach fand Dobey besser ins Spiel und sorgte mit zwei 3:1-Erfolgen für den 2:2-Ausgleich nach Sätzen. Die Entscheidung musste also im fünften und letzten Satz fallen.

Da hatte „Hollywood“ dann die besseren Nerven und brachte den finale Satz mit 3:1 zu Ende. In der nächsten Runde wartet nun Michael van Gerwen auf den Engländer

Alle Spiele vom 23. Dezember 2022

Nachmittag

Damon Heta (Australien) - Luke Woodhouse (England) 3:1

Brendan Dolan (Nordirland) - Callan Rydz (England) 0:3

Mensur Suljovic (Österreich) - Alan Soutar (Schottland) 2:3

José de Sousa (Portugal) - Jason Lowe (England) 3:2

Abend

Danny Noppert (Niederlande) - Jason Heaver (England) 3:1

Gabriel Clemens (Deutschland) - Lewis Williams (Wales) 3:0

Rob Cross (England) - Raymond van Barneveld (Niederlande) 3:1

Chris Dobey (England) - Rodriguez Rusty-Jake (Österreich) 3:2

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