DARTS: Martin Schindler – aus dem Keller auf die große Bühne

Der Berliner Martin Schindler gehört zu den besten Dart-Spielern der Welt. Sein Spitzname: The Wall

Düsseldorf.  Sonnabend um 20.15 Uhr, beste Sendezeit also. Wer dann im Fernsehen auftritt, der hat es geschafft. Bei ProSieben war dieser Platz jahrelang für Stefan Raab reserviert. An diesem Wochenende überträgt der Privatsender erstmals das German Masters der World Series of Darts aus Düsseldorf. Sämtliche Stars sind dabei: Weltmeister Michael van Gerwen (Niederlande), Phil Taylor (England) als erfolgreichster Dartspieler aller Zeiten, der Weltranglistenzweite Peter Wright (beide Schottland), der Paradiesvogel der Szene. Mit dabei ist auch Martin Schindler von den Berlin Vikings, Spitzname "The Wall" (Die Mauer).

Dafür muss der gebürtige Strausberger am Freitagabend allerdings die größtmögliche Herausforderung meistern: In der ersten Runde trifft Schindler direkt auf Michael van Gerwen, die aktuelle Nummer eins der Welt. "Ein harter Brocken", das weiß er selbst, doch chancenlos sieht er sich nicht. "Es ist jetzt auch nicht wie ein Spiel des FC Strausberg gegen den FC Barcelona."

Bester Deutscher bei der Jugend-WM 2016

Beim World Cup of Darts hat er im Sommer schon einmal gegen van Gerwen gespielt und führte dort im Viertelfinale bereits mit 2:0, ehe der Niederländer die Partie noch drehen konnte. "Er ist ganz sicher nicht unbesiegbar", sagt Schindler. "Als Sportler braucht man diese Herausforderung, sonst wäre es doch langweilig."

Für den 21-Jährigen schließt sich mit dem Primetime-Turnier ein Kreis. Einst fand er durch die Darts-Übertragungen im Fernsehen den Weg zu diesem Sport. Im heimi...

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