Effenbergs düstere Hertha-Prognose

Hertha BSC hat mit dem frühen Aus im DFB-Pokal einen enttäuschenden Start in die anstehende Saison hingelegt. (NEWS: Hertha nach Elfer-Krimi raus)

Und auch in der Bundesliga stehen schwere Tage bevor. Womöglich auch schwere Wochen oder gar Monate, meint SPORT1-Experte Stefan Effenberg: „So bitter wie es ist: Die Hertha wird auch diese Saison gegen den Abstieg spielen“, prophezeite der Ex-Nationalspieler in seiner Kolumne bei t-online.de. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die Pleite gegen Eintracht Braunschweig zum Auftakt sei „das Schlimmste“ was nach der Relegation passieren konnte. „Das macht den Start extrem kompliziert. Jetzt kommt in der Liga gleich das Derby bei Union auf Hertha zu“, sagte Effenberg: „Und direkt danach Frankfurt, auswärts Gladbach und dann Borussia Dortmund. Das ist schon ein Hammerauftaktprogramm und könnte wieder ein sehr schwieriges Jahr für Berlin werden.“ (Bundesliga: Union Berlin - Hertha BSC, Sa. ab 15.30 Uhr im Liveticker)

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic - am Sonntag zu Gast im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 - werde nun „definitiv am Abschneiden in dieser Saison gemessen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Bobics Schicksal mit Schwarz verknüpft

In der vergangenen Saison habe dieser noch „um Zeit gebeten, weil er den Kader aufräumen und umbauen musste. Mit der Verpflichtung von Felix Magath hat er letzte Saison die richtige Entscheidung getroffen. Jetzt schauen alle auf dessen Nachfolger Sandro Schwarz.“

Bobics sportliches Schicksal sei „jetzt schon mit dem von Schwarz verknüpft, wenn auch noch nicht final“.

Die Hertha hatte in der vergangenen Saison bis zur letzten Minute gegen den Abstieg gespielt - obwohl die Millioneninvestitionen von Lars Windhorst zwischenzeitlich Hoffnung auf neue Erfolge geschürt hatte. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Effenberg: Musiala muss spielen

Während Effenberg die Hertha am unteren Tabellenende erwartet, sieht er ganz oben weiter den Serienmeister FC Bayern - der beim Supercup-Sieg gegen RB Leipzig bewiesen hatte, dass er auch nach dem Abgang von Robert Lewandowski noch über jede Menge Offensivkraft verfügt.

Besonders Jamal Musiala hat es Effenberg angetan: „Er war herausragend, der mit Abstand beste Spieler auf dem Platz und hat den Unterschied ausgemacht. Fast jede gefährliche Aktion lief über ihn.“

Er wünsche sich nun die verdienten Einsatzminuten für den Bayern-Youngster. „Wenn das Leistungsprinzip zählt, muss Musiala jetzt gesetzt sein – und zwar auch bei der Nationalmannschaft. Er kann nämlich auch bei der WM ein absoluter Unterschiedsspieler werden.“

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