Dante: "Bayern wäre für Favre zu einfach gewesen"

Lucien Favre wurde beim FCB als Heynckes-Nachfolger gehandelt. Für Dante hätte diese Kombination nicht so gut gepasst.

Nach Ansicht von Nizzas Abwehrspieler Dante wäre eine Engagement seines aktuellen Trainers Lucien Favre beim FC Bayern keine Herausforderung für den Schweizer gewesen.

"Der FC Bayern hat viele sehr gute Spieler mit viel Erfahrung. Sie sind im Schnitt schon etwas älter. Das wäre zu leicht für Favre gewesen, er will seine Philosophie einbringen", erläuterte der Ex-Münchner im Sportbuzzer-Interview. Favre sei hingegen ein Trainer, der die Arbeit "mit hungrigen, talentierten Fußballern" bevorzugen wolle.

In Dantes Augen stehe Favre, mit dem der Abwehrspieler bereits in Mönchengladbach zusammen gearbeitet hatte, außerdem auf einem Level mit seinen ehemaligen Münchner Coaches Jupp Heynckes und Pep Guardiola. Er erläuterte: "Zwei Dinge zeichnen ihn aus: seine spezielle, sehr taktisch geprägte Spielphilosophie und die Ruhe, die er automatisch in ein Team bringt. Das braucht eine Mannschaft. Wenn man als Spieler Fragen hat, gibt er einem die Lösung, immer. Man fühlt sich sicher dadurch. Favre ist auf dem Trainerlevel von Jupp Heynckes und Pep Guardiola. Das sind die drei Besten für mich. Favre ist ein wirklich großer Trainer."