Dank Pulisic! Tuchels Chelsea träumt vom Finale

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.
Dank Pulisic! Tuchels Chelsea träumt vom Finale
Dank Pulisic! Tuchels Chelsea träumt vom Finale

Der FC Chelsea hat dank Christian Pulisic leichte Vorteile im Kampf um den Einzug ins Champions-League-Finale.

Das Team von Thomas Tuchel erreichte im Halbfinal-Hinspiel bei Real Madrid ein 1:1 (1:1)-Remis. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch würde des Blues aufgrund der Auswärtstorregel bereits ein torloses Unentschieden für den Einzug ins Endspiel reichen. Zinédine Zidanes Team um Nationalspieler Toni Kroos hilft nur ein Sieg oder ein Remis mit mindestens zwei Toren. 

Pulisic bleibt cool - Werner glücklos

Christian Pulisic (14.) narrte bei seinem Führungstor nach einem Traumpass von Antonio Rüdiger die gesamte Real-Defensive. Karim Benzema (29.) glich im Anschluss an eine Ecke von Toni Kroos mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz aus (29.). 

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Im Estadio Alfredo Di Stefano hatte Timo Werner, am Wochenende beim 1:0-Sieg bei West Ham United noch Schütze des goldenen Treffers, die erste Großchance. Pulisic setzte per Kopf im Fünfmeterraum Werner ins Szene, der den Ball aber aus kurzer Distanz nicht an Thibaut Courtois vorbeibrachte (10.).

Chelsea blieb in der Folge tonangebend. Ein Steilpass von Rüdiger von der Mittellinie hebelte die gesamte Real-Defensive aus, Pulisic umkurvte dann auch noch Courtois und netzte kompromisslos ein. Der Ex-Dortmunder traf damit als erster US-Amerikaner in einem Champions-League-Halbfinale.

Benzema setzt Ausrufezeichen und trifft

Die Hausherren fanden bei einsetzendem Platzregen nur schwer in die Partie. Karim Benzema setzte mit einem wuchtigen Distanzschuss aus 20 Metern an den rechten Pfosten allerdings ein Ausrufezeichen (23.).

Kurz darauf setzte sich Real nach einer Kroos-Ecke am Sechzehner fest, Casemiro brachte den Ball von rechts vors Tor, Eder Militao setzte sich im Kopfballduell gegen Rüdiger und Pulisic durch und Benzema verwertete kompromisslos (29.). Mit seinem 71. Tor in der Königsklasse zog der Franzose in der ewigen Torjägerliste mit Real-Idol Raúl gleich, häufiger trafen nur Robert Lewandowski, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

Real blieb nach dem Ausgleich dran, Toni Kroos probierte es mit einem Schlenzer von halblinks – verzog aber knapp (32.). Auf der anderen Seite hatte Werner die erneute Führung auf dem Fuß, zielte halbrechts im Strafraum aber ebenfalls zu ungenau (41.).

Real mit Schlussoffensive

Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Werner für Gefahr im Real-Sechzehner, seinen Schuss blockte allerdings Militao (48.). Anschließend scheuten jedoch beide Teams das letzte Risiko in der Offensive. Tuchel reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, nahm unter anderem den glücklosen Werner aus dem Spiel und brachte Kai Havertz (66.).

In der Schlussphase drängten die Gastgeber auf einen zweiten Treffer, wurden aber nicht belohnt.