Hoffenheim-Aus: Bayern und Leipzig kassieren

Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge können sich über weitere Zusatz-Einnahmen freuen

Das bittere Aus der TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Liverpool in der Qualifikation zur Champions League bringt für den FC Bayern und RB Leipzig einen Vorteil mit sich.

Durch das Ausscheiden der Kraichgauer kassieren der FCB und die Leipziger mehr Geld von der UEFA.

Die 1,32 Milliarden Euro, die die UEFA jährlich im Zuge der Champions League an die Vereine verteilt, werden in einem komplizierten System vergeben. Neben Startgeldern für jedes Team, Prämien für Siege und das Erreichen der nächsten Runde, gibt es aus dem so genannten "Marktpool" auch Ausschüttungen für die Teilnehmer einzelner Nationen. Diese werden am Wert des jeweiligen Fernsehmarktes ausgerichtet.

Anteil für BVB bleibt gleich

Daraus erhält die Bundesliga laut kicker-Informationen 68,5 Millionen Euro. Verteilt wird das Geld zu 50 Prozent orientiert an der Platzierung der Vereine in der letzten Saison. Durch das Hoffenheimer Ausscheiden erhalten die Bayern als Meister 45 statt 40 Prozent und die Leipziger 35 statt 30 Prozent. Der Anteil für Borussia Dortmund bleibt mit 20 Prozent weiterhin gleich.

Die zehn Prozent, die auf Hoffenheim entfallen wären, erhalten Meister und Vize-Meister. Dadurch kassieren beide Vereine 1,71 Millionen Euro mehr als ursprünglich gedacht.

Auf die Bayern entfallen gut 15,4 Millionen, auf Leipzig rund 12 und auf den BVB gut 6,8 Millionen Euro.

Die anderen 50 Prozent aus dem nationalen TV-Pool werden übrigens nach sportlichen Erfolgen verteilt.