Danilo Petrucci: "In diesen schwierigen Zeiten sehr viel gelernt"

Sebastian Fränzschky
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Michelins 2020er-Hinterreifen haben im Lager von Ducati nicht nur Andrea Dovizioso zurückgeworfen. Auch Teamkollege Danilo Petrucci hatte große Schwierigkeiten, sich auf die neuen Hinterreifen einzustellen. Als WM-Zwölfter blieb Petrucci deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Klammert man den Sieg beim Regenrennen in Le Mans aus, dann war die Saison 2020 für Petrucci eine Enttäuschung. In keinem der weiteren 13 Rennen schaffte es der Italiener mit seiner Werks-Ducati in die Top 6. Ein siebter Platz im sturzreichen Österreich-Grand-Prix war das beste Ergebnis im Trockenen.

Petrucci ist nicht zufrieden: "Ich erhielt erst in Barcelona ein gutes Gefühl für das Motorrad. Ich entschied mich dazu, mich mit anderen Bereichen zu beschäftigen. Ich arbeitete an der Elektronik anstatt an der Abstimmung oder an meinem Fahrstil."

"Ich bin nicht zufrieden, weil ich mir gewünscht hätte, dass ich mich schneller auf diesen neuen Reifen hätte einstellen können. Aber ich habe in diesen schwierigen Zeiten sehr viel gelernt. Ich hoffe, dass mir diese Erfahrung in der Zukunft helfen wird", kommentiert Petrucci.

Bereits vor dem Start der MotoGP-Saison 2020 war klar, dass Petrucci bei Ducati ersetzt wird. Der Italiener bekam von Tech-3-KTM ein Angebot und wird in der neuen Saison als Teamkollege von Iker Lecuona an den Start gehen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.