Daniel Baier beleidigt RB-Trainer Ralph Hasenhüttl mit obszöner Geste

Nachdem RB Leipzig überraschend gegen den FC Augsburg verlor, ist die Stimmung immer noch geladen. Grund dafür ist eine öbszöne Geste Baiers.

Der FC Augsburg besiegte Vizemeister RB Leipzig am 5. Spieltag der Bundesliga mit 1:0. Für den großen Aufreger sorgte kurz vor Schluss eine obszöne Geste von Augsburgs Daniel Baier in Richtung von Bullen-Trainer Ralph Hasenhüttl.

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Kurz vor Ende der Partie zeigte Baier in Richtung Hasenhüttl eine Masturbationsgeste. Nach der Partie versuchte sich Baier zu rechtfertigen.

Baier: "Hasenhüttl wollte mir nach dem Spiel nicht die Hand geben"

"Das ist Fußball, da sind Emotionen drin", so Baier zu Sky. "Er soll nicht immer jede Entscheidung kommentieren, dafür haben wir Schiedsrichter."

Hasenhüttl äußerte: "Dazu brauche ich nichts zu sagen. Die Offiziellen habe ich darauf hingewiesen, aber es hat wohl keiner gesehen, sonst hätte er Rot gesehen."

Nach der Partie wollte Baier dem Leipziger Trainer die Hand geben, doch Hasenhüttl ging nicht darauf ein und redete lautstark auf Baier ein. "Nach dem Spiel ist so was in der Regel vergessen, aber er wollte mir nicht die Hand geben", kommentierte Baier.

Reuter: "Baier und Hasenhüttl waren wohl nicht einer Meinung"

Der Österreicher dagegen gab an, dass sich Baier nicht bei ihm entschuldigen wollte. Auch Augsburg-Geschäftsführer Stefan Reuter gab einen Kommentar zu dieser Szene ab: "Das ist eine Spielerei. Sie waren wohl nicht immer einer Meinung."

Laut Sky soll Baier nach der Partie in der Kabine der Sachsen gewesen sein. Dennoch wird der DFB-Kontrollausschuss den Aufreger wohl genauer unter die Lupe nehmen.