Dakar: Al-Attiyah gewinnt den Prolog

SID
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Der zweimalige Sieger Nasser Al-Attiyah im Toyota hat den Prolog zur 43. Rallye Dakar gewonnen. Der 50-Jährige aus Katar, der 2011 und 2019 bei den Ausgaben in Südamerika triumphiert hatte, setzte sich in Saudi-Arabiens Hafenstadt Dschidda zeitgleich mit Brian Baragwanath (Südafrika/Century Racing) durch. Rekordsieger Stephane Peterhansel und Titelverteidiger Carlos Sainz, die im Mini für das deutsche X-raid-Team fahren, verloren einige Sekunden.

Der Franzose Peterhansel kam auf dem elf Kilometer langen Kurs auf Platz 14 (+19 Sekunden), der Spanier Sainz, Vater des Formel-1-Piloten Carlos Sainz junior, landete mit 36 Sekunden Rückstand auf Al-Attiyah auf Platz 28.

Besser lief es für die deutschen Co-Piloten Timo Gottschalk (Berlin) und Dirk von Zitzewitz (Eutin). Gottschalk kam an der Seite von Jakub Przygonski (Polen) auf Platz vier (+12 Sekunden), von Zitzewitz wurde mit Yazeed Al-Rajhi (Saudi-Arabien) Dritter (+8 Sekunden). Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb (Frankreich/+17 Sekunden) kam auf Platz zehn.

Die großen Herausforderungen warten auf die Piloten allerdings erst auf den zwölf Etappen ab Sonntag, die Sieger der sieben Klassen werden am 15. Januar nach 7776 km - davon 4528 km als Wertungsprüfungen - gekürt. Die Anforderungen sind extrem, schon früh führt die Route durch die fast menschenleere Rub al-Chali, die größte Sandwüste der Welt. Die zweite Woche ist durch Steine, Geröll und Bergpassagen geprägt.