Daimler strebt Kreditlinie von mehr als 10 Mrd. Euro an: Kreise

Eyk Henning und Christoph Rauwald

(Bloomberg) -- Die Daimler AG verhandelt unterrichteten Kreisen zufolge mit Banken über eine neue Kreditfazilität von mindestens 10 Milliarden Euro, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie zu stemmen.

Daimler strebe eine Kreditlinie von 10 Milliarden Euro bis 15 Milliarden Euro an, und eine Bekanntgabe der endgültigen Summe könnte bereits nächste Woche erfolgen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Die Gespräche mit den potenziellen Kreditgebern halten an, und der genaue Zeitpunkt und die Struktur der Transaktion könnten sich noch ändern, sagten sie.

Der Schritt geschehe im Zusammenhang mit einem umfassenderen Maßnahmenpaket, um die Finanzkraft des Mercedes-Benz- und Lkw-Herstellers in der Coronavirus-Krise zu stärken, hieß es weiter.

Daimler lehnte eine Stellungnahme ab. Die Stuttgarter hatten vor zwei Jahren mit einem internationalen Banken-Konsortium eine Kreditlinie über 11 Milliarden Euro unterzeichnet. Diese Fazilität bot Finanzierung bis 2025. Die neue Kreditlinie würde zusätzlich zu der bestehenden geschaffen werden.

Weltweit stehen Autohersteller vor beispiellosen Herausforderungen. Die Pandemie dämpft die Nachfrage von China über Europa bis zu den USA. Um die Virus-Verbreitung einzudämmen, haben die Regierungen Beschränkungen für Bürger, Unternehmen und Transport verhängt.

In der vergangenen Woche waren Daimler und andere europäische Hersteller gezwungen, in ihren Fabriken in der Region die Produktion einzustellen. Seitdem wurden die Schließungen auf Fertigungsstätten in Nordamerika ausgeweitet.

Daimler hat am Donnerstag bereits bekannt gegeben, dass der Autohersteller in seinen deutschen Werken Kurzarbeit einführen wird.

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