"Dahoam is Dahoam": "Lindenstraßen"-Urgestein Sybille Waury verschlägt es in die bayerische Provinz

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Die Zuschauer kennen sie aus der Kult-Vorabendserie "Lindenstraße" im Ersten, bald ist sie in der einzigen Vorabendserie der dritten Programme zu sehen: Sybille Waury zieht in ihrer neuen Rolle in "Dahoam is Dahoam" ins beschauliche Dörfchen Lansing.

35 Jahre lang war Schauspielerin Sybille Waury als Tanja Schildknecht in der "Lindenstraße" zu sehen, bevor die letzte Folge der Vorabendserie am 29. März dieses Jahres ausgestrahlt wurde. Die "Lindenstraße" spielte in München, für ihre neue Rolle wechselt Waury nun von der Landeshauptstadt in die bayerische Provinz, in den fiktiven Ort Lansing: Am Montag, 16. November, um 19.30 Uhr, ist die 50-Jährige erstmals in der BR-Familienserie "Dahoam is Dahoam" in ihrer neuen Rolle als Vera Hülsmann zu sehen. Bei Vera handelt es sich um die neue Geliebte des alteingesessenen Apothekers Bamberger (Horst Kummeth). Bereits ab Donnerstag, 12. November, ist ihre Premieren-Episode in der BR Mediathek abrufbar.

Waury selbst ist zwar gebürtige Düsseldorferin, hat aber auch einen Bezug zur bayerischen Region: "Meine Mutter hat ihr Abitur in Kempten im Allgäu gemacht, ein großer Teil meiner Verwandtschaft wohnt in Bayern", sagt sie. Auch ihre neue Figur Vera Hülsmann stammt nicht aus dem Süden Deutschlands: In "Dahoam is Dahoam" verschlägt es sie vom norddeutschen Hannover ins beschauliche Lansing. "Sie ist voller Urvertrauen, glaubt an das Gute im Menschen und hat sehr viel Humor", so Waury über ihre Rolle als Vera. Die hat es als "Zugroaste" nicht einfach, in Lansing Fuß zu fassen: "Als selbstständige Frau wünscht sie sich nichts mehr, als in der Lansinger Dorfgemeinschaft akzeptiert zu werden", beschreibt Waury die schwierige Akklimatisierungsphase ihrer Figur.

Zu ihrer neuen Serie hat Sybille Waury, die von 1993 bis 1995 den "Käpt'n Blaubär Club" im Ersten moderierte, zudem eine ganz besondere Beziehung: Ihr Ehemann Joachim Friedmann ist als Chef-Autor von "Dahoam is Dahoam" tätig.

Bereits seit Oktober 2007 läuft die Familienserie mit ordentlich Lokalkolorit im BR Fernsehen - und stellt gewissermaßen ein Unikat im deutschen Fernsehen dar: Es handelt sich um die einzige Vorabendserie aller dritten Programme.