Düsseldorfer Firma lässt ihre Mitarbeiter selbst Kollegen einstellen und feuern — mit einem überraschenden Effekt

Marleen Stollen
Düsseldorfer Firma lässt ihre Mitarbeiter selbst Kollegen einstellen und feuern — mit einem überraschenden Effekt

Wie fühlt es sich als Gründer und Geschäftsführer an, zu wissen, dass jemand in das eigene Unternehmen eingestellt wird, ohne dass man davon weiß oder darauf Einfluss nehmen kann? Diese Frage brennt uns auf den Lippen, als wir mit Tim Mois vom Düsseldorfer Telefonie-Anbieter Sipgate sprechen

Bei insgesamt 120 Mitarbeitern erscheint es schließlich nicht unrealistisch, dass die Geschäftsführung jeden handverliest und die Tatsache, dass es bei Sipgate ganz anders läuft, finden wir überraschend.  

 „Mittlerweile ist die Vorstellung, dass ich jemanden einstelle (...) für uns alle absurd.“  

„Das fühlt sich ganz fantastisch an, wenn man es gut vorbereitet hat“, sagt Mois.

„Mittlerweile ist die Vorstellung, dass ich jemanden einstelle, bei irgendeinem Team die Tür aufmache und sage, hier, den kennt ihr zwar nicht, aber das ist ab heute euer neuer Kollege, für uns alle absurd.“

Diese Aussage klingt einleuchtend und tatsächlich wird Mois wirklich gar nicht mehr gefragt, wenn ein neuer Mitarbeiter bei Sipgate den Arbeitsvertrag unterzeichnet. 

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