Düsseldorf setzt auf Boll-Faktor

Düsseldorf setzt auf Boll-Faktor
Düsseldorf setzt auf Boll-Faktor

Im gefühlt „ewigen Finale“ wollen Tischtennis-Idol Timo Boll und sein Klub Borussia Düsseldorf im Bundesliga-Endspiel gegen den 1. FC Saarbrücken sich den Champions-League-Frust von der Seele schmettern.

Im insgesamt vierten Finale um einen wichtigen Titel zwischen den beiden deutschen Branchenführern am Samstag (14.00 Uhr/SPORT1) in Frankfurt soll der WM-Dritte Boll trotz seiner 41 Jahre einmal mehr für die Rheinländer den Unterschied zur erfolgreichen Titelverteidigung machen.

Boll fit für das Endspiel

"Wir wollen natürlich Revanche für unsere Niederlage am Jahresanfang im Pokalfinale. Unser Vorteil ist dieses Mal, dass Timo anders als im Pokal seine Verletzung auskuriert hat und wieder dabei ist", erläuterte Düsseldorfs Manager Andreas Preuß auf SID-Anfrage die Bedeutung des Europameisters für den 32. Gewinn des Titels.

Um die Belastung durch die Hängepartie um Düsseldorfs weiterhin noch strittige Absetzung als Champions-League-Gewinner macht Boll kein Hehl: "Das ist ein schweres Thema."

Ablenkung vom Streit um Europas Krone und von der Anspannung verschafften sich die Borussen vor der Bahnfahrt nach Frankfurt beim Golf und einem gemeinsamen Abendessen.

„Der Kopf muss auch mal frei werden“, erklärte Trainer Danny Heister dazu.

Saarbrücken will Revanche für bittere Pleiten

Die Teambuilding-Maßnahme für das Abschiedsspiel des schwedischen Doppel-Weltmeisters Kristian Karlsson soll Grundstein zur Wiederaufnahme von Düsseldorfs Erfolgsserie in Endspielen gegen Saarbrücken sein.

Denn vor dem Pokalfinale hatten Boll und Co. in der vergangenen Saison sowohl in der Champions League als auch in der Meisterschaft das bessere Ende für sich gehabt.

Saarbrücken allerdings hofft zwei Jahre nach seinem ersten Meistertitel auf die Vollendung des diesjährigen Doubles als passendes Geschenk zum 30. Geburtstag des Mannschafts-Olympiazweiten Patrick Franziska.

„Wir haben im Pokalfinale schon einmal gezeigt, dass es klappen kann, Düsseldorf mehr als nur zu ärgern“, verdeutlicht Saarbrückens Organisationsleiter Nicolas Barrois das Selbstbewusstsein der Saarländer.

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