Auch Dänemark schickt keine Regierungsvertreter nach Peking

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Auch Dänemark schickt keine Regierungsvertreter nach Peking
Auch Dänemark schickt keine Regierungsvertreter nach Peking

Auch Dänemark wird wegen der Menschenrechtsverletzungen in China keine Regierungsvertreter zu den Olympischen Winterspielen nach Peking schicken. Das teilte der dänische Außenminister Jeppe Kofod am Freitag in einer Erklärung mit, aus der die Nachrichtenagentur AFP zitierte. Zuvor hatten bereits die USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan einen diplomatischen Boykott der Spiele (4. bis 20. Februar) verkündet.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir in Dänemark sehr besorgt über die Menschenrechtssituation in China sind", hieß es in der Erklärung von Kofod. Die Regierung habe daher beschlossen, die Spiele in Peking nicht zu besuchen.

Auch die Niederlande kündigte am Freitag an, keine Regierungsvertreter nach Peking zu entsenden - allerdings aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen vor Ort. Die gleiche Begründung hatte auch die schwedische Regierung vor wenigen Tagen dazu bewegt, keine Offiziellen nach China zu schicken.

Zuerst hatte US-Präsident Joe Biden den diplomatischen Boykott Anfang Dezember ausgerufen. Die Regierung in Washington bezeichnet die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang als "Völkermord".

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