Curry-Gala bei Kantersieg der Warriors

Steph Curry (l.) und Kevin Durant (r.) durften über den nächsten Sieg der Warriors jubeln

Die Golden State Warriors haben in der NBA den nächsten klaren Sieg eingefahren. 

Den Miami Heat ließ der NBA-Champion beim klaren 123:95-Sieg keine Chance. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

Dabei hatte Miami anfangs noch gut mitgehalten und zwischenzeitlich sogar mit acht Punkten geführt.

Allein Superstar Steph Curry war es zu verdanken, dass die Warriors zu diesem Zeitpunkt nicht den Anschluss verloren. Der Spielmacher erzielte 16 seiner insgesamt 30 Punkte bereits im ersten Viertel.

"Da gibt es nichts Magisches oder einen Zaubertrank. Ich versuche einfach, effizient zu sein", sagte Curry auf seine Leistung angesprochen.

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Golden State dreht in Hälfte zwei auf

In der zweiten Hälfte machten die Dubs dann ernst und stellten mit einem 18:3-Run schnell klar, wer am Ende als Sieger den Platz verlassen würde. 

Neben Curry glänzten auch seine Superstar-Kollegen Kevin Durant (24 Punkte, sieben Assists) und Klay Thompson (19 Punkte, fünf Rebounds).

Die Führung der Warriors war nach dem dritten Viertel so groß, dass Curry und Durant im letzten Viertel nicht einmal mehr den Court betreten mussten.


"In der ersten Hälfte haben wir mit ihnen gekämpft, in der zweiten nicht mehr", brachte es Spielmacher Goran Dragic auf den Punkt, der mit 20 Punkten Miamis Topscorer war.

Wieder fliegt ein Warriors-Spieler vom Court

Obwohl die Warriors einen Kantersieg nach dem nächsten einfahren, gibt es dennoch fast in jedem Spiel Stress mit einem der Schiedsrichter. Nachdem in der letzten Partie Durant rausgewurfen wurde, erwischt es diesmal Shaun Livingston.

Der Backup von Curry ging drohend auf Schiedsrichter Courtney Kirkland zu und die Köpfe beider berührten sich sogar. Kirkland erklärte später, dass der Rauswurf erfolgt war, da Livingston "einen körperlichen Kontakt" hergestellt hatte.

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Die Emotionen waren hochgekocht, weil Livingston bei einem Wurf von Miamis Tyler Johnson am Arm getroffen wurde - ein Pfiff des Schiedsrichter war jedoch ausgeblieben.

Trotz des erneuten Schiri-Ärgers liegen die Warriors mit 18 Siegen bei sechs Niederlagen weiterhin hinter den Houston Rockets auf Rang zwei der Western Conference. Miami liegt im Osten auf Rang zehn und damit außerhalb der Playoff-Ränge. (Tabelle der NBA)