CSU gegen «Lockdown-Automatismus» bei vierter Corona-Welle

·Lesedauer: 1 Min.

Sollte sich im Herbst eine vierte Corona-Welle aufbauen, warnt CSU-Generalsekretär Markus Blume vor einem erneuten Lockdown. Er hoffe auf Impfschutz und Testkapazitäten.

Markus Blume, CSU-Generalsekretär, verfolgt die Bundestagslistenaufstellung von der Tribüne im Frankenstadion in Nürnberg.
Markus Blume, CSU-Generalsekretär, verfolgt die Bundestagslistenaufstellung von der Tribüne im Frankenstadion in Nürnberg.

Berlin (dpa) - Die CSU lehnt nach den Worten von Generalsekretär Markus Blume einen neuen Lockdown im Fall einer vierten Corona-Welle ab.

«Wenn sich tatsächlich im Herbst erneut eine Infektionswelle aufbauen sollte, gibt es keinen Lockdown-Automatismus mehr», sagte Blume dem «Tagesspiegel am Sonntag». «Dank umfassendem Impfschutz und massenhafter Testkapazitäten sollten uns dann andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen», so Blume.

Blume fordert Maskenpflicht in EM-Stadien

Blume forderte außerdem die Europäische Fußball-Union UEFA auf, ihr Stadien-Konzept für die Europameisterschaft «noch einmal genau zu prüfen». «Niemandem ist geholfen, Europameister im Inzidenz-Höhenflug zu werden», sagte der CSU-Politiker. 

Urlaubssaison und Corona: An den Grenzen soll engmaschig kontrolliert werden

Die UEFA müsse Vorbild für Großereignisse sein. «Dazu gehört auch, die Maskenpflicht in Stadien durchzusetzen», sagte Blume. Er bekräftigte das Angebot, Spiele vom aktuellen Corona-Hotspot London nach München zu verlegen: «Wir sind in München zu allem bereit.»

VIDEO: Sydney ist wieder im Lockdown

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.