"CSD statt AfD" - Berliner Homosexuelle werben mit Darth Vader um Aussteiger

Mit Darth Vader, dem Star-Wars-Symbol für die Rückbesinnung auf das Gute, soll beim Christopher Street Day in Berlin für die Abkehr vom Rechtspopulismus geworben werden. Unter dem Motto "CSD statt AfD" startet ein "AfD-Aussteigerprogramm"

Mit Darth Vader, dem Star-Wars-Symbol für die Rückbesinnung auf das Gute, soll bei der diesjährigen Parade zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin für die Abkehr vom Rechtspopulismus geworben werden. Unter dem Motto "CSD statt AfD" startet der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Samstag nach eigenen Angaben "ein AfD-Aussteigerprogramm". Dieses richte sich "nicht gegen Menschen, sondern gegen menschenverachtende Gesinnungen und Ideologien", erklärte Geschäftsführer Jörg Steinert. "Dieser Logik folgend, kann jeder Mensch sich ändern."

Als Symbolfigur der Kampagne dient Darth Vader. In der Star-Wars-Erzählung gerät der einstige Held der Jediritter mit dem markanten schwarzen Helm und dem langen schwarzen Umhang auf die dunkle Seite der Macht, von der sein Sohn Luke Skywalker ihn zu befreien versucht. Im letzten Kampf gegen das Böse rettet Vader zwar Skywalker und kehrt auf die helle Seite der Macht zurück, überlebt allerdings nicht. Er stirbt in den Armen des Sohns.

"Das Anliegen ist wichtig und ernst", erklärt Steinert zu der Kampagne. "Zugleich kann man durch Humor die Herzen der Menschen erreichen."