Trauer und Mitgefühl nach Tod von Cristiano Ronaldos kleinem Sohn

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Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez (AFP/OSCAR DEL POZO) (OSCAR DEL POZO)

Der Tod des kleinen Sohnes von Fußballstar Cristiano Ronaldo und seiner Freundin Georgina Rodríguez hat Trauer und Mitgefühl ausgelöst. Das Paar hatte im Oktober bekanntgegeben, dass es Zwillinge erwarte, nun überlebte von den beiden Kindern jedoch nur das Mädchen. "Es ist der größte Schmerz, den Eltern fühlen können", erklärten Ronaldo und Rodríguez. Ronaldos aktueller Verein Manchester United sowie weitere Top-Fußballvereine und Spieler sprachen dem Paar ihr Mitgefühl aus.

"Wir sind alle am Boden zerstört über diesen Verlust", heißt es in der Erklärung von Ronaldo und Rodríguez, die am Montag auf dem Twitter-Konto des 37 Jahre alten portugiesischen Star-Stürmers veröffentlicht wurde. "Nur die Geburt unserer Tochter gibt uns die Stärke, diesen Moment mit etwas Hoffnung und Glück durchzustehen." Über deren verstorbenen Zwillingsbruder schrieben die Eltern: "Du bist unser Engel. Wir werden Dich immer lieben."

Ronaldo und Rodríguez dankten Ärzten und Pflegepersonal "für all ihre Expertenbetreuung und Unterstützung". Die Öffentlichkeit baten die beiden darum, ihre Privatsphäre "in dieser sehr schwierigen Zeit" zu respektieren.

Ronaldo und das Model Rodríguez hatten sich kennengelernt, als der mehrfache Weltfußballer noch bei Real Madrid spielte. Zusammen haben sie bereits eine vierjährige Tochter. Ronaldo hat überdies drei weitere Kinder.

"Dein Schmerz ist unser Schmerz", reagierte Ronaldos Verein Manchester United via Twitter auf die Todesnachricht. "Wir senden Dir und der Familie in dieser Zeit Liebe und Stärke."

Auch Ronaldos Ex-Verein Real Madrid reagierte betroffen. Der Verein bedauere "zutiefst den Tod eines der Kinder, die unser geliebter Cristiano Ronaldo und seine Partnerin Georgina Rodríguez erwartet haben" und sende dem Paar seine "Liebe und Zuneigung", hieß es auf der Website von Real Madrid. Englische Clubs wie Leeds United, Manchester City und Tottenham Hotspur schlossen sich den Beileidsbekundungen an.

Der Stürmer Marcus Rashford, Ronaldos Mannschaftskollege bei ManU, schrieb auf Twitter: "Gedanken bei Dir und Georgina, Bruder, es tut mir so leid." ManU-Torhüter David de Gea reagierte mit einem Herz-Emoji auf die Nachricht vom Tod von Ronaldos Sohn.

Auch der erbitterte ManU-Rivale FC Liverpool kondolierte Ronaldo und seiner Freundin. Manchester United bestätigte am Dienstag, dass Ronaldo bei dem wichtigen Premier-League-Spiel gegen Liverpool am Abend nicht dabei sein werde. "Die Familie ist wichtiger als alles andere und Ronaldo unterstützt seine Liebsten in dieser ungeheuer schwierigen Zeit", hieß es zur Begründung auf der Vereinswebsite.

Ronaldo war im Juni 2010 Vater eines Sohnes - Cristiano Ronaldo junior - geworden. Er soll von einer Leihmutter ausgetragen worden sein. Im Juni 2017 brachte eine Leihmutter das Zwillingspaar Mateo und Eva zur Welt. Wenige Monate später, im November 2017, brachte Rodríguez die gemeinsame Tochter Alana zur Welt.

In Online-Netzwerken präsentiert sich Ronaldo immer wieder nicht nur als durchtrainierter Top-Sportler, sondern auch als glücklicher Vater. So kommentierte er Anfang April auf Twitter ein Foto, das ihn mit seiner Freundin und seinen Kindern zeigt, mit den Worten "Familie ist alles".

Im Januar schrieb er zu einem Bild von sich mit seinen Kindern am Strand "Stolzer Vater". Nach eigenen Angaben wünscht sich der Portugiese passend zu seiner Rückennummer sieben Kinder.

yb/noe

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