Cristiano Ronaldo über Juventus-Proteste nach umstrittenem Strafstoß: "Kann ich nicht nachvollziehen"

Superstar Cristiano Ronaldo schoss Real Madrid gegen Juventus mit seinem verwandelten Strafstoß in letzter Minute in das Halbfinale der Champions League . Es war ein mitreißendes Spiel im Bernabeu gewesen, bei dem die Bianconeri sich anschickten, das 0:3 aus dem Hinspiel wettzumachen.

Die Stimmen zum Spiel:

Zinedine Zidane (Trainer Real Madrid): "Wir hatten unsere Chancen, aber wir haben sie nicht verwertet. Wir glauben immer daran, dass wir noch treffen können. Das liegt an den Spielern, die wir haben."

… über seine Gedanken nach dem 0:3: "Ich habe nie befürchtet, dass wir ausscheiden. Es war klar, dass es eine schwierige Aufgabe sein würde und das erste Tor hat noch einmal alles verändert. Sie wurden immer stärker und haben und das Leben schwer gemacht."

Cristiano Ronaldo (Stürmer Real Madrid): "Wir sind glücklich, dass wir im Halbfinale stehen. Ich habe mir selbst Mut gemacht. Es war ein entscheidender Elfmeter und zum Glück habe ich ihn verwandelt."

... über das Foul von Medhi Benatia, das zum entscheidenden Strafstoß führte: "Ich kann die Proteste wirklich nicht nachvollziehen. Wenn Lucas (Vazquez, Anm. d. Red.) nicht gefoult worden wäre, hätte er ein Tor erzielt."

Vazquez Benatia Real Madrid Juventus Champions League

Gianluigi Buffon (Kapitän Juventus): "Real Madrid ist über beide Spiele gesehen verdient weitergekommen. Ich wünsche ihnen alles gute und es war eine Ehre für mich, gegen diesen Verein zu spielen. Aber objektiv hatten wir es verdient, in die Verlängerung zu kommen. Unsere Chancen lagen vorher bei 0,5 Prozent. Ich bin so stolz, Teil dieser Gruppe zu sein. Wir haben so hart gearbeitet und alles gegeben."

über die umstrittenen Elfmeterszene: "Es war auf jeden Fall eine strittige Entscheidung und nicht eindeutig. Und man kann nicht in der 93. Minute einen strittigen Strafstoß pfeifen. Im Hinspiel wurde ein klarer Strafstoß für uns nicht gepfiffen. Die Mannschaft hat alles gegeben und ein Mensch darf nach einem außergewöhnlichen Comeback wie diesem nicht die Träume mit einer strittigen Entscheidung zerstören. Dazu muss man kein Herz in der Brust haben, sondern einen Mülleimer. (…) Ich habe den Schiedsrichter in dem Moment wohl gefragt, ob er sich darüber im Klaren ist, welches Desaster er da anrichtet. Wenn man mit dem Druck nicht umgehen kann, muss man sich auf die Tribüne setzen und Chips essen. Da können hier 18 Schiedsrichter sein, es geht auch um Fingerspitzengefühl."