Credit Suisse erwägt beim Bonustopf Kürzung von mindestens 10%

Patrick Winters, Marion Halftermeyer und Ambereen Choudhury
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Credit Suisse Group AG erwägt unterrichteten Kreisen zufolge Kürzungen von mindestens 10% bei ihrem Bonustopf, nachdem eine Reihe von Belastungen den Gewinn im vergangenen Jahr schmälerten.

Die Schweizer Bank sei kurz vor Abschluss der Diskussionen über die Leistungsprämie für 2020 und werde die Mitarbeiter in den kommenden Wochen über ihre Entscheidung informieren, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Verkleinerung des Gesamtpools, die bis zu 15% betragen könnte, wäre eine Abkehr von den beiden Vorjahren, als der Pool fast unangetastet blieb.

Credit Suisse sagte am Freitag, dass sie für das vierte Quartal einen Verlust erwartet, nachdem die Bank Rückstellungen von 850 Millionen Dollar für Strafen im Zusammenhang mit US-Gerichtsverfahren gebildet hat. Chief Executive Officer Thomas Gottstein will die Altlasten in seinem ersten Amtsjahr angehen. Die Bank hat auch vor kurzem eine Abschreibung von 450 Million Dollar auf ein Hedgefonds-Investment angekündigt. Zudem warnte sie im vergangenen Monat, dass sie angesichts der Auswirkungen der Pandemie möglicherweise ein wichtiges Gewinnziel verfehlen werde.

Die Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab.

Überschrift des Artikels im Original:Credit Suisse Considers Cutting Bonus Pool by at Least 10%

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