Crashprophet Marc Faber warnt: Der Schwarze Montag könnte sich jederzeit wiederholen

Christoph Damm
US-Zeitung berichtet über den Black Monday 1987

Es ist Samstag, der 17. Oktober 1987. Ein 41-jähriger Mann, der in Hong Kong in der Finanzbranche arbeitet, schickt seinen wöchentlichen Bericht über die Aktienmärkte an die Kunden. Er schreibt von einem nahenden Crash und dass es Zeit sei, sich von Aktien zu trennen. Dabei war der US-Markt 1987 bereits seit August um 17 Prozent gesunken, stieg im Oktober aber schon wieder leicht.

Wieviele Kunden auf ihn hören, weiß man heute nicht. Doch wer auf ihn gehört hat, konnte sein Geld retten. Denn am Montag, den 19. Oktober 1987 vollzieht sich einer der größten Börsencrashs der Geschichte. Der US-Leitindex Dow Jones fällt an diesem Tag um nahezu unglaubliche 22,6 Prozent — sein prozentual größte Verlust aller Zeiten. Der damals 41-Jährige hat den Crash also exakt richtig vorhergesagt, sein Name: Marc Faber.

Chart des Dow Jones am Black Monday 1987

Es sind Vorhersagen wie diese, die ihm bis heute den Beinamen „Crash-Prophet“ gebracht haben. Er sagte neben diesem „Black Monday“ unter anderem auch die Asienkrise 1997/1998 und das Platzen der Technologie-Blase im Jahr 2000 richtig voraus.

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