Coutinho bezeichnet Ex-Bayern-Star als Vaterfigur

SPORT1

Der eine ist bereits eine Bayern-Legende, der andere will es noch werden: 

Seit dieser Saison spielt Philippe Coutinho für den FC Bayern, wechselte auf Leihbasis vom FC Barcelona zum deutschen Rekordmeister. Wie es dazu kam, dass der Brasilianer letztlich bei den Bayern anheuerte, erklärte der 27-Jährige laut Bild bei einem Besuch des Fanclub Kasing bei Kösching und macht dafür einen ehemaligen Bayern-Star mitverantwortlich. 

Lucio wie ein Vater für Coutinho

Ex-Bayern-Verteidiger Lucio habe eine entscheidende Rolle im Leben des brasilianischen Nationalspielers gespielt.

"Ich habe mit Lucio bei Inter zusammen gespielt. Er war immer wie ein Vater für mich und hat mich so behandelt wie sein Kind", berichtete Coutinho. 

"Lucio hat immer erzählt, wie toll es war in München und beim FC Bayern zu spielen, von seiner großen Verbundenheit zu Deutschland. Aufgrund dieser vielen positiven Eindrücke stand es für mich außer Frage, dass ich hierher kommen wollte", sagte Coutinho. 

Mit Lucio spielte Coutinho von 2010 bis 2012 gemeinsam für Inter Mailand. Aus der Serie A ging es für den heute 27-Jährigen dann zum FC Liverpool, wo er den internationalen Durchbruch schaffte, und schließlich zu Barca, wo es nicht wie erwünscht lief.

Coutinho: Richtige Entscheidung getroffen 

Auch beim FC Bayern läuft es für den Spielmacher noch nicht ganz rund. Zwar kam der Brasilianer bereits auf 18 Einsätze. Mit drei Toren und fünf Vorlagen ist die Bilanz aber sicher noch ausbaufähig. Er habe sich beim "FC Bayern aber vom ersten Moment an wohl gefühlt". 

"Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Mein Herzensverein ist zwar der, bei dem ich angefangen habe: Vasco da Gama. Aber wenn ich bei einem Verein bin wie beim FC Bayern, identifiziere ich mich auch mit ihm."

Ob Coutinho auch in der komenden Saison das Trikot der Bayern überstreifen wird, ist allerdings völlig offen. Um die Barca-Leihgabe komplett an sich zu binden, müsste der Rekordmeister 120 Millionen Euro auf den Tisch blättern.