Counter-Strike-WM: Kölner Team verteidigt erfolgreich den Titel

Köln war am Wochenende Nabel der Computerspiel-Welt.

15.000 Zuschauer pro Tag sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass E-Sports im Jahr 2017 mehr sind als ein gesellschaftliches Randphänomen. Viele Computerspiel-Fans, mehrheitlich junge Männer, zog es am Wochenende in die Lanxess-Arena.

Die Veranstalter der ESL Cologne, der Weltmeisterschaft im Computerspiel Counter Strike, meldeten am Samstag und Sonntag „ausverkauft.“ Millionen Zuschauer verfolgten das Spektakel zudem an ihren Computerbildschirmen zu Hause.

Dass das Kölner Team SK Gaming, bei dem allerdings ausschließlich brasilianische Spieler Maus und Tastatur bedienen, bei dem Turnier in Deutz im Finale stand, war eine nette Randnotiz.

Sieger erhielt 500.000 Dollar Preisgeld

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Brasilianer für SK Gaming den WM-Titel und damit 500.000 Dollar Preisgeld gesichert. In diesem Jahr gab es für den Sieg 100.000 Dollar, für die Zweitplazierten bleiben 40.000 Dollar.

Im Finale gegen das US-amerikanische Team Cloud9 war SK Gaming dann auch klarer Favorit und gewann die Best-of-Five-Serie deutlich mit 3:0. Vor allem im dritten Durchgang hatten die kölschen Brasilianer zu kämpfen und holten zweimal einen deutlichen Rückstand auf, bevor die Titelverteidigung klargemacht war.

Was ist Counter Strike?

Das Computerspiel Counter Strike (deutsch: Gegenschlag) ist ein taktischer Ego-Shooter, bei dem eine Antiterror-Spezialeinheit gegen Terroristen kämpft. In dem Spiel gilt es bestimmte Aufträge zu erfüllen, wie etwa eine Bombe zu entschärfen oder die gegnerischen Spieler mit Waffenhilfe auszuschalten.

In den Nullerjahren wurde das Spiel für seine Darstellung von Gewalt kritisiert und in Zusammenhang mit realen Gewalttaten gebracht. Zahlreiche Studien haben inzwischen belegt, dass kein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Counter Strike und gesteigerter Gewaltbereitschaft besteht. (hge)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta