Cosnefroy gewinnt in Quebec - deutsche Fahrer abgeschlagen

Cosnefroy gewinnt in Quebec - deutsche Fahrer abgeschlagen
Cosnefroy gewinnt in Quebec - deutsche Fahrer abgeschlagen

Radprofi Benoit Cosnefroy (AG2R Citröen) hat den hochkarätig besetzten Grand Prix Cycliste in Quebec gewonnen. Der Franzose setzte sich beim ersten von zwei WorldTour-Eintagesrennen in Kanada nach 201,6 km vor Michael Matthews (Team BikeExchange), dem Eritreer Biniam Girmay (Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux) und dem belgischen Top-Favoriten Wout van Aert (Jumbo-Visma/alle 4 Sekunden zurück) durch.

Cosnefroy setzte sich 2,2 Kilometer vor dem Ziel auf der 16. und letzten Runde des Stadtkurses vom Feld ab und behauptete seinen Vorsprung vor Matthews erfolgreich. Der zweitplatzierte Australier hatte die vergangenen beiden Auflagen 2018 und 2019 gewonnen. 2020 und 2021 war das Rennen wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Bester deutscher Fahrer am Freitag war Juri Hollmann (Berlin/Movistar) auf dem 90. Platz. Georg Zimmermann (Augsburg/Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux), der zuletzt bei der Deutschland Tour den vierten Platz der Gesamtwertung belegt hatte, kam nicht ins Ziel. Zimmermann ist einer von sechs Fahrern, die der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für die anstehende WM im australischen Wollongong (18. bis 25. September) nominiert hat.

Auch das deutsche Team Bora-hansgrohe konnte nicht in den Kampf um den Tagessieg eingreifen, der Italiener Giovanni Aleotti holte als 30. das beste Ergebnis für den Raublinger Rennstall. "Das war heute nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt haben. Unsere Idee war, von Beginn an offensiv mitzufahren, leider sind wir nicht so richtig in diese Position gekommen", sagte der Sportliche Leiter Rolf Aldag und ergänzte: "Wir konzentrieren uns jetzt auf Sonntag."

Dann steht das zweite Rennen des Grand Prix Cycliste in Montreal an.