Coronavirus: Liuzzi nach Krankenhaus-Aufenthalt wieder wohlauf

Stefan Ehlen
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Die gute Nachricht zuerst: Vitantonio Liuzzi geht es wieder gut. Die schlechte: Er und seine Frau Francesca sowie die dreijährige Tochter Sole waren im Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei Liuzzi selbst aber stellte sich ein schwerer Verlauf ein, weil er während der Isolation zuhause eine Lungenentzündung entwickelte, die klinisch behandelt werden musste.

"Ich fühlte mich auf einmal seltsam", sagt Liuzzi auf Nachfrage von 'Motorsport.com'. "Allerdings hatte ich keine großen Symptome. Weil aber in der Gruppe meiner Tochter ein Fall aufgetreten war [...], machten wir einen Test, und der war positiv."

"Vier Tage später hatte ich immer weniger Sauerstoff im Blut und bekam eine Lungentzündung. Dann verbrachte ich sechs Tage im Krankenhaus, weil sich die Situation verschlechterte. Erst als sich die Lage stabilisierte, durfte ich wieder nach Hause."

Liuzzi überraschend schwer erkrankt

Er sei nur froh, dass es seine Frau und seine Tochter nicht ähnlich schwer erwischt habe, so Liuzzi. "Zum Glück traf es nur mich. Shit happens, aber es gibt Schlimmeres, also kann ich mich nicht beklagen."

Ihn habe beides, die Coronavirus-Infektion und die Lungenentzündung, unerwartet getroffen, meint er. "Man geht ja nie davon aus, selbst zu erkranken. In meinem Fall aber war es ziemlich aggressiv, sagen die Ärzte."

Liuzzi war in diesem Jahr bereits zwei Mal als FIA-Rennkommissar bei der Formel 1 tätig, in Spielberg und in Silverstone. Bei mindestens einem weiteren Grand Prix soll er bis zum Jahresende noch zum Einsatz kommen.

Zwischen 2005 und 2011 hat der heute 39-jährige Italiener 80 Formel-1-Rennen für Red Bull, Toro Rosso, Force India und HRT bestritten. Mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.