Coronavirus: Gesundheitsminister wollen Impfzentren im Herbst zurückfahren - und setzen auf mobile Impfteams

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Patienten warten im Corona-Impfzentrum Messe Berlin auf die Impfung mit dem BioNTech-Pfizer Impfstoff. Dort arbeiten unter anderem Helfer der Malteser und der Bundeswehr.(Bewegungsunschärfe durch lange Belichtungszeit)
Patienten warten im Corona-Impfzentrum Messe Berlin auf die Impfung mit dem BioNTech-Pfizer Impfstoff. Dort arbeiten unter anderem Helfer der Malteser und der Bundeswehr.(Bewegungsunschärfe durch lange Belichtungszeit)

Die Gesundheitsminister der Bundesländer wollen im Herbst den Betrieb der Impfzentren zurückfahren. Auch über den 30. September hinaus setze man bei der Eindämmung der Corona-Pandemie auf staatliche oder kommunale Impfangebote. Der Schwerpunkt dabei solle aber zunehmend auf mobilen Impfteams liegen, heißt es in einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom Montagabend, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Die Länder könnten dabei selbst über die künftige Infrastruktur des Impfangebots entscheiden. Im Bedarfsfall sollen die Impfzentren in jedem Fall aber auch schnell wieder aktiviert werden können.

Der bayerische Gesundheitsminister und Chef der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), sagte: «Wir kommen bald in eine Situation, in der der Großteil der impfwilligen Erwachsenen vollständig gegen Corona geimpft sein wird. Auf dem Weg dahin waren die Impfzentren eine tragende Säule der nationalen Impfstrategie.»

"Fokus ab Herbst auf mobile Impfteams"

Holetschek fügte hinzu: «Auch wenn wir künftig die Impfzentren in ihrer bisherigen Struktur voraussichtlich nicht mehr brauchen, werden ihre Erfahrung und Infrastruktur insbesondere für bevorstehende Auffrischungsimpfungen weiterhin von Nutzen sein. Dabei legen wir den Fokus ab Herbst auf mobile Impfteams, mit denen wir bereits zu Beginn der Impfungen sehr gute Erfahrungen gemacht haben.»

dpa/rw

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