Corona-Pandemie und schwache Weltkonjunktur belasten DMG Mori

BIELEFELD (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer DMG Mori <DE0005878003> hat im ersten Quartal wegen der Corona-Krise erhebliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Wie so viele Unternehmen zuvor zog auch DMG Mori die Prognose für das laufende Jahr zurück. Neben der Pandemie, die zu Produktionsausfällen führte, wirkte sich auch die seit einiger Zeit anhaltende schwache Weltkonjunktur negativ auf den Maschinenbau aus, teilte DMG Mori am Dienstag in Bielefeld mit. Das Ergebnis nach Steuern halbierte sich im ersten Quartal auf 17,2 Millionen Euro ebenso wie das operative Ergebnis (Ebit), welches auf 25,3 Millionen Euro sank.

Der Auftragseingang nahm um 38 Prozent auf rund 440 Millionen Euro ab. Der Umsatz sank um 27 Prozent auf 458 Millionen Euro. Der Rückgang ist auch zum Teil darauf zurückzuführen, dass Maschinen wegen der internationalen Grenzschließungen sowie von Kundenseite verfügten Fabrikschließungen nicht mehr ausgeliefert werden konnten, wie DMG Mori erklärte. Engpässe bei Transport und Logistik hätten dabei zusätzlich eine Rolle gespielt. Per Ende März lag der Auftragsbestand bei knapp 1,2 Milliarden Euro, was laut DMG Mori rechnerisch einer Reichweite von durchschnittlich fünf Monaten entspricht. Das Unternehmen hat die Produktion in Europa für April ausgesetzt. Sie soll planmäßig zum 4. Mai wieder aufgenommen werden.