Corona bis Klimawandel: In den ZDF-Wahlduellen streiten Politiker - und das Publikum gleich mit

·Lesedauer: 3 Min.

 Wer wird das Land nach 16 Jahren Angela Merkel regieren - und vor allem wie? Fünfmal laden die "ZDF-Wahlduelle" vor der Bundestagswahl je zwei Politiker zur Debatte über dringliche Themen wie Klimaschutz und Wohnraum. Auch zwei Publikumsgruppen diskutieren aus unterschiedlichen Perspektiven.

Shakuntala Banerjee und Daniel Pontzen moderieren die
Shakuntala Banerjee und Daniel Pontzen moderieren die

Die Bundestagswahl 2021 ist eine besondere. Nach anderthalb Jahren einer alles verändernden Pandemie entscheidet sich am 26. September, wer die Nachfolge von Angela Merkel antreten wird. Wenn die Bundeskanzlerin nach 16 Jahren Regierung das Handtuch wirft, stehen alte Politprofis ebenso bereit wie zahlreiche motivierte Jungpolitiker, die vieles ganz anders machen wollen. Es geht um große Themen: Vom Klimawandel bis zur Frage nach sozialer Gerechtigkeit, von der Corona- bis zur Wohnungspolitik. Bisweilen spalten die Ansichten die Generationen, bisweilen ganze Milieus. Die gesamte Republik scheint im Clinch zu liegen.

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Diese Konflikte auszutragen und - im besten demokratischen Sinne - gegenseitig Argumente auszutauschen - darauf setzt ab 22. Juli das TV-Format "Für & Wider - Die ZDF-Wahlduelle" im Zweiten. "Kontrovers und konkret" soll es dabei zugehen. Fünfmal treten donnerstags, auf dem Sendeplatz von "maybrit illner" 22.15 Uhr oder 22.30 Uhr, zwei Politikerinnen und Politiker vor industrieller Kulisse einer ehemaligen Brauerei in Berlin-Neukölln gegeneinander an. Eine Besonderheit, die den Talk im Zweiten von ähnlichen Sendungen unterscheidet: Pro Ausgabe sind auch zwei Publikumsgruppen geladen, die das jeweilige Thema unterschiedlich betrachten - und mitdiskutieren.

Kevin Kühnert und Johannes Vogel stritten sich in der
Kevin Kühnert und Johannes Vogel stritten sich in der

 

Angst vor einer "verlorenen Generation"

Nachdem sich Kevin Kühnert (SPD) und Johannes Vogel (FDP) in einer Vorab-Ausgabe der Sendung Anfang Juli bereits über den "Wohnwahnsinn" und die Frage nach bezahlbaren Mieten gestritten hatten, dreht sich zwischen Anna Peters, Bundessprecherin der Grünen Jugend, und Mike Mohring, Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, alles um die "Generation Corona". 

Unter der Frage "Was wird jetzt für die Jungen getan?", zeigt ZDFinfo die Sendung bereits am Sonntag, 18. Juli, 19.15 Uhr, bevor der Muttersender den Donnerstagabend (22.7., 22.15 Uhr) zur Ausstrahlung nutzt. Beleuchtet werden dringliche Probleme - schließlich ist schon jetzt die Rede von einer "verlorenen Generation", von der viel Verzicht verlangt wurde. Wie solidarisch können nun die Erwachsenen sein? Oder fordern die Jugendlichen zu viel?

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Während die geladenen Profipolitiker ihre Parteiansichten verteidigen, diskutieren auch junge und ältere Menschen im Publikum mit. Durch die Folgen der Pandemie erhält der ewig währende Generationenkonflikt jedenfalls neuen Zündstoff: "Die Alten haben das Land aufgebaut, das wird von der Jugend zu wenig geschätzt" versus "Die Jugend hat zu wenig Rechte", spitzt die Ankündigung die beiden Pole zu.

Den roten Faden in der Diskussion liefern Dunja Hayali und Andreas Wunn, die sich als Moderatorenduo mit Shakuntala Banerjee und Daniel Pontzen abwechseln. Ab Donnerstag, 29. Juli, feiern die Wahlduelle dann direkt im ZDF ihre Premiere. Die Gäste und das aktuelle Wahlkampfthema werden jeweils erst kurz vorher bekannt gegeben.

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