Nach Corona-Infektion: Geiger hofft weiter auf Tournee-Start

SID
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Der mit COVID-19 infizierte Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hofft weiterhin auf seinen Start bei der Vierschanzentournee. "Mir geht es weiter gut, ich bin beschwerdefrei und habe in der Quarantäne mit leichtem Krafttraining angefangen", sagte der 27 Jahre alte Oberstdorfer am Montag: "Ich hoffe, dass es so weitergeht, ich bald aus der Quarantäne darf und vielleicht sogar schon zum Auftaktspringen in Oberstdorf wieder zum Team stoßen kann - das würde mich extrem freuen."

Geiger war nach der Rückkehr von der Flug-WM in Planica am vergangenen Mittwoch (16. Dezember) positiv getestet worden und in Heimisolation gegangen. Die Tournee beginnt am 28. Dezember mit der Qualifikation in Oberstdorf, sein Aufgebot gibt der Deutsche Skiverband (DSV) am Samstag (26. Dezember) bekannt. Für Geiger wird es damit ein Wettlauf mit der Zeit.

"Karl ist nicht wahnsinnig begeistert von der Situation, aber motiviert", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Er wird sich auf jeden Fall fithalten, und dann müssen wir schauen, wie es weitergeht. Die Freigabe kommt vom Amt, da laufen die Diskussionen."

Falls Geiger für den Auftakt in Oberstdorf und sogar noch für Garmisch-Partenkirchen nicht zur Verfügung stünde, sei laut Horngacher "definitiv" auch ein Tournee-Einstieg "für Innsbruck und Bischofshofen möglich. Dann ohne Fokus auf die Gesamtwertung, aber das sind ja auch Weltcups."

Geigers Testergebnis sei "anfangs ein Schock" für das Team gewesen, sagte Horngacher: "Wir waren perplex und mussten uns sammeln, sind dann aber sehr professionell mit der Sache umgegangen, Karl ist ja auch ein Vollprofi."