Corona-Impfkampagne in Marokko begonnen

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Marokkos König lässt sich impfen

In Marokko haben am Donnerstag die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. König Mohammed VI. erhielt in seiner Residenz in Fes seine erste Impfdosis, wie der Palast mitteilte. In dem nordafrikanischen Land werden nach Palastangaben schrittweise alle Bürger über 17 Jahren geimpft. Die Impfung soll kostenlos sein und für eine breite Immunisierung in der Bevölkerung sorgen, "mit dem Ziel, schrittweise zum normalen Leben zurückzukehren", teilte der Königspalast mit.

Das Land mit rund 35 Millionen Einwohnern hat fast eine halbe Million Corona-Infektionen und 8224 Todesfälle registriert. Das Königreich teilte mit, es habe 65 Millionen Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca sowie Dosen des Impfstoffs der chinesischen Firma Sinopharm bestellt.

In Algerien sollen die ersten Dosen des russischen Vakzins Sputnik V am Freitag eintreffen. Die landesweite Impfkampagne beginnt dann am Samstag in der Stadt Blida, wo die Pandemie im Frühjahr zuerst ausgebrochen war. Wie die algerische Nachrichtenagentur APS am Donnerstag unter Berufung auf das Kommunikationsministerium meldete, sollen zunächst Mitarbeiter der Gesundheitsdienste und ältere Menschen ihre Dosis erhalten.

Ende Dezember hatte Algier bekannt gegeben, dass es 500.000 Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V bestellt habe. Das Land mit rund 44 Millionen Einwohnern erwartet in den kommenden Tagen auch Lieferungen von Sinopharm. Die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Algerien beläuft sich auf mehr als 106.000 Infektionen und rund 2900 Todesfälle, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

gap/lan