COP23: "Grüne Finanzen" gegen den Klimawandel

Was können Unternehmen, was kann die Wirtschaft tun im Kampf gegen den Klimawandel? Das ist eine der Fragen, die derzeit beim Klimagipfel in Bonn diskutiert werden. Immer wieder und immer häufiger wird dabei von “grünen Finanzen” gesprochen. Investionen also in nachhaltige Entwicklung.

Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna: “In tausenden von luxemburgischen Investmentfonds sind 4 Billionen Euro angelegt. Wir sind nach den USA weltweit der Spitzenplatz für Investmentfonds. Also verfügen wir über eine enorme Reserve an Privatkapital, die wir teils in grüne Projekte investieren müssen.”

Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investmentbank (EIB): “Manche Menschen wollen womöglich in Projekte investieren, die auf die Abschwächung des Klimawandels und zur Anpassung dienen. Dafür haben wir grüne Anleihen entwickelt. Wir waren vor zehn Jahren die ersten, die grüne Anleihen herausgegeben haben. Und noch heute sind wir bei weitem der größte Emittent grüner Anleihen.”

Die EIB, so versichter Hoyer, will auch weiterhin ihre Führungsrolle bei grünen Finanzen behalten.